Vereine & Verbände
Kick-off fürs Abenteuer World Skills

40 junge Berufsleute – darunter auch ein junger Zuger – bereiten sich auf die World Skills 2022 in Schanghai vor.

Für die Swiss Skills: Daniel Schwab
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Für 40 junge Berufsleute wird dieses Jahr zweifellos ein unvergessliches werden. Dank dem Sieg an den Swiss Skills im Herbst 2020 fahren sie vom 12. bis 17. Oktober an die World Skills nach Schanghai, wo insgesamt 1400 Athletinnen und Athleten aus 83 Ländern in 60 Disziplinen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen werden.

Am vergangenen Wochenende fiel der Startschuss ins WM-Abenteuer: Die Schweizer Delegation traf sich zu einem Teamanlass im Aargau. Am Freitag absolvierten sie in Bellikon einen Gesundheits- und Fitnesscheck. Am Samstag stiessen in Oberentfelden auch die 38 Experten zur Gruppe, und einige frühere Medaillengewinner berichteten von ihren WM-Erfahrungen. Highlight des Wochenendes war das Referat des renommierten Judo-Trainers Leo Held.

Zuger Medaillenhoffnung

Zum ambitionierten Nationalteam gehören auch fünf Zentralschweizer, darunter Ivo Müller (21) aus Zug. Letzten Sommer schloss er seine Lehre als Polymechaniker EFZ bei der Bucher Hydraulics AG in Neuheim ab, wo er weiter angestellt ist. Sein WM-Training bestehe zu einem grossen Teil aus seiner täglichen Arbeit. «Ich bekomme von meinem Chef Peter Böhi sehr vielfältige Aufgaben gestellt», erzählt Ivo. Hinzu komme die Arbeit mit seinem Experten Jürg Marti, mit dem er sich zweimal wöchentlich am Telefon austauscht. Ein- bis zweimal pro Monat schaut dieser auch persönlich in Neuheim vorbei, um mit Ivo konkrete Problemstellungen zu analysieren.

Polymechaniker Ivo Müller (links) freut sich mit Experte Jürg Marti auf das WM-Abenteuer.

Polymechaniker Ivo Müller (links) freut sich mit Experte Jürg Marti auf das WM-Abenteuer.

Bild: PD/Apimedia

Was dann in Schanghai genau gefragt sein wird, erfahren die beiden erst kurz vor Wettkampfbeginn. Durchaus ein Vorteil für Ivo: «Dank unserem dualen Berufsbildungssystem sind wir Schweizer besser als andere in der Lage, gut und schnell auf unvorhersehbare Situationen zu reagieren.» Und mit welchem Ziel fährt er nach China? «Ich möchte nach dem Wettkampf sagen können, dass ich mein volles Leistungspotenzial ausgeschöpft habe», sagt Ivo. Gelingt das, stünden seine Chancen auf eine Medaille «sehr gut».

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