SCHWYZ: So wohnt man in Zukunft

Ist bald fertiggebaut? Dieser Frage ging ein Podiumsgespräch in Goldau nach. Dabei kam es zu bemerkenswerten Aussagen.

Bert Schnüriger
Drucken
Schwyzer Bauboom: In der Harmettlen in Goldau entsteht derzeit über ein halbes Dutzend neue Wohnblöcke. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Schwyzer Bauboom: In der Harmettlen in Goldau entsteht derzeit über ein halbes Dutzend neue Wohnblöcke. (Bild: Bert Schnüriger / Neue SZ)

Der Schwyzer Architekt Karl Schönbächler legte an einer Veranstaltung in Goldau dar, wie künftig gewohnt werde. An einer Podiumsveranstaltung des Innerschwyzer Hauseigentümerverbands brach er eine Lanze für verdichtetes Bauen: «Wir brauchen kleinere Wohnungen, die aber intelligenter eingeteilt und ausgenutzt sind.» Dazu brauche es flexible Raumteiler, die mithelfen, den Platzbedarf zu verringern. Der bekannte Schwyzer Architekt kam zum Schluss: «Wir müssen künftig wieder vermehrt städtisch zu wohnen lernen.»

Der Architekt und Publizist Benedikt Loderer warf die Frage auf, warum denn die Alpengebiete auch künftig noch dicht besiedelt sein sollten. «Warum hat man Angst vor weniger Leuten in den Alpen?» fragte er. «500 Jahre Besiedelung der Bergtäler sind genug.»