Pandemie
Nur noch halb so viele Covid-Patienten auf Intensivstation gegenüber Vorwoche: So entwickeln sich die Coronazahlen in der Zentralschweiz

Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen zur Coronasituation in den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Uri.

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(chm)

Dieser Artikel wird täglich zwischen 13:30 und 14:30 Uhr aktualisiert. Stand der Daten: 21.01.2022. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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Die Lage in der Zentralschweiz kurz zusammengefasst

Im Vergleich zur Vorwoche...

...weniger Leute mit Covid-19 in Spitalbehandlung (-17 / -17.7 Prozent)

...weniger Leute mit Covid-19 auf Intensivstationen (-7 / -53.8 Prozent)

Die Lage in den Spitälern und auf den Intensivstationen

Die Omikron-Variante sorgt (ziemlich sicher) für mildere Krankheitsverläufe. Es werden aber mehr Menschen angesteckt. Die Spital-Kapazitäten bleiben deshalb der Knackpunkt zur Pandemiebewältigung.

Die Anzahl Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Zentralschweizer Spitälern hat gegenüber der letzten Meldung zugenommen. 79 Personen mit Covid-19-Befund wurden am Donnerstag nach Angaben des BAG behandelt (+1 gegenüber Vortag, -17 gegenüber Vorwoche). Von allen Menschen im Spital sind derzeit rund fünf Prozent mit Covid-19 infiziert.

Auf Intensivstationen (IPS) liegen sechs Menschen mit Covid-19, was im Wochenvergleich sieben weniger sind. Der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Leuten in einer IPS lag bei 11.1 Prozent (Vorwoche: 21.3). Die Auslastung der IPS liegt bei 73 Prozent.

Die Fallzahlen: 1'485 Neuinfektionen in Luzern, 546 in Zug, 568 in Schwyz

Wir vergleichen die Fallzahlen jeweils mit dem Stand vor einer Woche. So werden die Zahlen nicht beeinflusst durch grösseres oder kleineres Testvolumen je nach Wochentag.

Die Fallzahlen sind in sämtlichen Zentralschweizer Kantonen gegenüber der Vorwoche gewachsen, und zwar in der Reihenfolge: Nidwalden (+82.1 Prozent), Obwalden (+70.5 Prozent), Uri (+44.4 Prozent), Zug (+36.8 Prozent), Schwyz (+10.9 Prozent) und Luzern (+6.4 Prozent)

Die Entwicklung der Fallzahlen in den Kantonen in der Übersicht:

Zahlen und Grafiken zu den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz, Nidwalden, Obwalden und Uri:

Luzern

In den Luzerner Spitälern werden 40 Personen mit Covid-19 behandelt, wie die Kantonsbehörden mitteilen. Damit ist die Anzahl Covid-19-Patientinnen und -Patienten gegenüber der vergangenen Woche deutlich zurückgegangen (-17, -29.8 Prozent). Künstlich beatmet werden drei Personen (-3 gegenüber Vorwoche).

Der Kanton Luzern liefert aktuellere Daten zur Spitalbelegung als der Bund. Deshalb können sich die Zahlen zur obigen Grafik, die auf den BAG-Angaben basiert, unterscheiden.

Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe der 10-19-Jährigen mit einer Inzidenz von 4'087 Fällen pro 100'000 Personen. Es folgt die Altersgruppe 20-29 (3'155) und 30-39 (2'578).

Zug

In den Zuger Spitälern werden 11 Personen mit Covid-19 behandelt, wie die Kantonsbehörden mitteilen. Damit ist die Anzahl Covid-19-Patientinnen und -Patienten gegenüber der vergangenen Woche zurückgegangen (-5, -31.3 Prozent). Auf der Intensivstation werden ein Personen behandelt (-2 gegenüber Vorwoche).

Der Kanton Zug liefert aktuellere Daten zur Spitalbelegung als der Bund. Deshalb können sich die Zahlen zur obigen Grafik, die auf den BAG-Angaben basiert, unterscheiden.

Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe der 10-19-Jährigen mit einer Inzidenz von 4'298 Fällen pro 100'000 Personen. Es folgt die Altersgruppe 20-29 (2'989) und 30-39 (2'813).

Schwyz

Die Anzahl Covid-19-Patientinnen und -Patienten in den Spitälern hat gegenüber dem Donnerstag vergangener Woche zugenommen. 17 Personen mit Covid-19-Befund wurden am Donnerstag behandelt (+3 gegenüber Vorwoche).

Auf Intensivstationen (IPS) liegen null Menschen mit Covid-19, was im Wochenvergleich zwei weniger sind (Veränderung gegenüber Vortag (Mittwoch): -1). Der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Leuten in einer IPS lag bei 0 Prozent (Vorwoche: 18.2). Die Auslastung der IPS liegt bei 45.5 Prozent.

Am stärksten betroffen ist die Altersgruppe der 10-19-Jährigen mit einer Inzidenz von 2'911 Fällen pro 100'000 Personen. Es folgt die Altersgruppe 20-29 (2'771) und 30-39 (2'250).

Nidwalden

Obwalden

Uri

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