Abstimmung
Cham lehnt ein Burkaverbot knapp ab

Zweimal Nein, einmal Ja: Das ist das Resultat der eidgenössischen Abstimmung in Cham. Hier finden Sie alle Details zu den Ergebnissen in der Gemeinde.

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So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Cham zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

So haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Cham zu den Vorlagen vom Sonntag entschieden.

(chm)

Zum Verhüllungsverbot hat eine ziemlich knappe Mehrheit in Cham ein Nein eingelegt. Der Nein-Anteil betrug 51.2 Prozent. Das Resultat zum Verhüllungsverbot im Kanton Zug hiess 50.4 Prozent Ja. Das nationale Ergebnis war 51.2 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 53 Prozent Nein zum Verhüllungsverbot, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 55 Prozent Ja. Cham zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 50.2 Prozent Ja zum Verhüllungsverbot, in der Romandie hiess es 53 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 60 Prozent Ja.

Cham hat zu einen Burkaverbot anders abgestimmt als 2009 zur Anti-Minarettinitiative. Damals stimmte die Gemeinde noch mit 56.9 Prozent Ja. Der Umschwung beträgt 8.2 Prozentpunkte. Die Anti-Minarettinitiative aus SVP-nahen Kreisen war in der Schweiz im November 2009 mit 57.5 Prozent Ja-Stimmen befürwortet worden.

Mehrheit gegen E-ID-Gesetz

Die Mehrheit der Abstimmenden in Cham hat zum E-ID-Gesetz Nein gestimmt. Mit einem Nein-Anteil von 58.2 Prozent verwirft die Gemeinde die Vorlage. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 59 Prozent lehnte auch der Kanton Zug die Vorlage ab. In der Schweiz lautete das Ergebnis 64.4 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 65 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in den ländlichen gab es 64 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 63 Prozent Nein. Cham zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zum E-ID-Gesetz, in der Romandie hiess es 68 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Nein.

Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien deutlich angenommen

In der Gemeinde Cham hat es ein deutliches Ja gegeben zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien. 62.4 Prozent befürworteten die Vorlage. Mit einem ähnlichen Ja-Stimmenanteil von 61.8 Prozent hiess auch der Kanton Zug die Vorlage gut. In der Schweiz lautete das Ergebnis 51.6 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 52 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in den ländlichen gab es 51.5 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Cham gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien angenommen haben. Rund 73 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden lehnte die Vorlage mit 52 Prozent ab.

Beim Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 16 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 56 Prozent Ja zum Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 51 Prozent Ja. Die Zustimmung in Gemeinde Cham fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mit 58.3 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Cham tiefer als im Kanton Zug (59.4 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 51.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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