Bombardier

Warum einige Piloten am neuen Swiss-Jet gar keine Freude haben

Neuer Swiss-Jet bedeutet für die Piloten weniger Lohn

Neuer Swiss-Jet bedeutet für die Piloten weniger Lohn

Die Swiss präsentieren stolz ihr neustes Flugzeug, die Bombardier-Maschine vom Typ C-Series 100. Weniger Freude hat die Pilotengewerkschaft Aeropers.

Stolz präsentierten die Swiss ihr neustes Flugzeug, die Bombardier-Maschine vom Typ C-Series 100. Weniger Freude hat die Pilotengewerkschaft Aeropers, denn für ihr Cockpit-Personal bedeutet der neue Jet vor allem eines: Finanzielle Abstriche.

Freude bei der Fluggesellschaft Swiss: Eine Maschine ihres neuen Kurz- und Mittelstrecken-Jets Bombardier Typ C-Series 100 ist am Mittwochabend zum ersten Mal auf dem Flughafen Zürich gelandet. Am Donnerstag wurde die Maschine von Swiss-Chef Harry Hohmeister den Medien offiziell vorgestellt und erstmals ein Blick ins Innere gewährt. 

Im Interview mit der Nordwestschweiz sprach der Swiss-CEO bereits über die verspätete Lieferung der neuen Flieger, einfachere Buchungen und den Etihad-Streit. Nun nimmt auch der Flottenchef der Swiss, Peter Koch, Stellung zur Kritik der Pilotengewerkschaft Aeropers. Diese kritisiert, dass sich für die Aeropers-Piloten mit dem neuen Jet die Vertragsbedinungen klar verschlechtern: Sie verdienen weniger. 

Peter Koch bestätigt dies indirekt: «Aus der Vertragssicht des Piloten aus stimmt das, aber wenn wir unseren Vertrag anschauen, dann sind wir sehr zufrieden was der Verband erreichen konnte.» Der Flottenchef der C-Series hält klar fest, dass bei der Swiss niemand gezwungen werde mit dem neuen Jet zu fliegen. «Wir haben bei der Swiss ein Wunsch-System.» So könne also jeder Pilot aus freien Stücken entscheiden, ob er im neuen Flugzeug-Typ Karriere machen möchte. «Wenn er sagt, er möchte Kapitän werden, dann sieht er im Vornherein, wie viel er verdienen wird.» (edi)

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