Weltweit lieferte der Konzern im Januar 882 200 Fahrzeuge an seine Kunden aus - 1,8 Prozent weniger als im Januar 2018, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Allerdings sei es gelungen, in einem rückläufigen Weltmarkt Anteile zu gewinnen. Dies gelte für Europa, Südamerika und Asien. Auf dem grössten Einzelmarkt China schnitt Volkswagen den Angaben zufolge mit einem Rückgang um 2,9 Prozent auf 387 300 Stück besser ab als der Gesamtmarkt.

Der chinesische Markt leidet angesichts der Zolldiskussionen zwischen den USA und China unter der Kaufzurückhaltung der Kunden. Volkswagen-Konzernvertriebschef Christian Dahlheim sprach dennoch von einem soliden Start ins Jahr mit einem "relativ stabilen Auslieferungsergebnis". Vor allem die Lage in China und der bevorstehende EU-Austritt Grossbritanniens seien Herausforderungen in den ersten Monaten des Jahres. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern mit 10,83 Millionen Fahrzeugen mehr Autos ausgeliefert als jemals zuvor.

Auf dem deutschen Heimatmarkt gab es ein schmales Plus von 0,7 Prozent auf 98 600 Stück. Vor allem Brasilien (plus 11,5 Prozent auf 31 300 Autos) und Russland (plus 14,1 Prozent auf 13 600 Fahrzeuge) legten im Januar zu. Unter den einzelnen Marken lief es erneut für Audi weniger rund: Die Oberklassetochter lieferte 144 700 Autos und 3,0 Prozent weniger aus. Die Kernmarke VW Pkw kam auf 515 500 Auslieferungen (minus 3,4 Prozent), die Sportwagentochter Porsche brach bei den Auslieferungen um 16,1 Prozent auf 18 800 Autos ein.