Luxusgüter

Verkaufseinbruch wegen Coronakrise: Richemont verringert Dividende

Zur Richemont-Gruppe gehört auch der Genfer Uhrenhersteller Vacheron Constantin.

Zur Richemont-Gruppe gehört auch der Genfer Uhrenhersteller Vacheron Constantin.

Die Schweizer Luxusmarken-Gruppe Richemont hat im ersten Quartal 2020 vor allem in Asien weniger verkauft. Der Anteil des Onlinehandels ist in der Krise gestiegen.

(wap) Im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 sind die Verkäufe der Richemont-Gruppe wegen der Coronakrise abgesackt. Am stärksten betroffen sei der asiatische Raum, meldet die Gruppe in ihrem Jahresbericht 2019/20. Hier gingen die Verkäufe im ersten Quartal 2020 um 36 Prozent zurück, in Hongkong gar um 67 Prozent. Der europäische Markt verzeichnet im selben Zeitraum einen Rückgang um 9 Prozent, in Nord- und Südamerika dagegen stiegen die Verkäufe um 9 Prozent. Insgesamt resultiert ein Minus von 18 Prozent.

Dies schlägt sich auch im Gewinn für das Geschäftsjahr 2019/20 nieder. Mit 931 Millionen Euro fällt er um 67 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Dies ist jedoch nicht allein die Folge der Coronakrise. Im Geschäftsjahr 2018/19 war der Gewinn aufgrund einer Fusion überdurchschnittlich hoch gewesen.

Mit einer Liquidität von 2,4 Milliarden Euro sei die Gruppe nach wie vor gut ausbalanciert, heisst es im Geschäftsbericht. In Anbetracht der Krise wird die Dividende jedoch auf einen Franken pro Aktie gekürzt. Im letzten Jahr waren es noch zwei Franken pro Aktie gewesen.

Meistgesehen

Artboard 1