Er erwarte, dass etwas "sehr Positives" passieren werde, sagte Trump am Mittwoch beim Gespräch mit Juncker. Der US-Präsident bekräftigte seine Forderung nach einem fairen Handelsabkommen. Die USA hätten in den vergangenen Jahren hunderte Milliarden Dollar im Handel mit der EU verloren, erklärte er.

"Wir wollen nur, dass es faire Wettbewerbsbedingungen für unsere Landwirte, für unsere Produzenten, für alle gibt", erklärte Trump. Den EU-Kommissionspräsidenten bezeichnete der Republikaner als einen "klugen" und "zähen" Mann.

Juncker sagte, die EU und die USA seien Partner und Verbündete, keine Feinde. Man müsse zusammenarbeiten und miteinander sprechen, nicht übereinander.

Der EU-Kommissionspräsident war nach Washington gereist, um eine weitere Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und der EU abzuwenden. Trump hatte Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängt. Die EU reagierte mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans und Motorräder.

Nun lässt Trump allerdings auch Sonderzölle auf den Import von europäischen Autos prüfen. Deswegen bereitet die EU bereits weitere Vergeltungsmassnahmen vor.