Finanzmarkt

Trotz Corona-Krise: Die Schweizer Banken sind gut gerüstet

Dank ausgebauten Puffern können Schweizer Banken die Kreditversorgung gewährleisten. (Symbolbild)

Dank ausgebauten Puffern können Schweizer Banken die Kreditversorgung gewährleisten. (Symbolbild)

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) stellt fest, dass die Finanzinstitute und die Finanzmarktinfrastruktur weiterhin gut funktionieren. Sie warnt jedoch vor gefälschten E-Mails.

(sku) Auch wenn einige Filialen wegen der Corona-Pandemie geschlossen blieben, seien die Dienstleistungen der Banken weiterhin gewährleistet. Das teilt die Finma am Donnerstag mit. Der Betrieb könne aufrecht erhalten werden, weil die Unternehmen bereits im Voraus geplante Massnahmen ausrollen.

Auch die Kredit- und Liquiditätsversorgung sei weiterhin gewährleistet, da die soliden Kapital- und Liquiditätspuffer seit der Finanzkrise im Jahr 2008 deutlich ausgebaut worden seien. Von diesen können die von der Finma beaufsichtigten Institute Gebrauch machen. «Die Schweizer Finanzinstitute waren gut vorbereitet für die aktuellen Marktturbulenzen und sind für strenge Stressszenarien gewappnet», schreibt die Finma.

Handelsraum wird elektronisch überwacht

Die Finma warnt in ihrer Mitteilung jedoch von sogenannten Phishing-Mails. Sie hat festgestellt, dass Angreifer vermehrt versuchen, die aktuelle Verunsicherung auszunutzen und Malware in E-Mails mit gefälschtem Absendern zu verwenden.

Die für den Handelsraum erforderlichen Überwachungsmassnahmen würden momentan weitgehend elektronisch umgesetzt. Aufgrund der aktuellen Situation werde die Finma den Banken bei Datenerhebungen zum Effektenhandel längere Fristen gewähren.

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