Wirtschaft

Swiss nutzt Passagierflugzeuge für den Transport von medizinischem Schutzmaterial

Die Passagierkabine des Airbus A340 ist mit Schutzmaterial beladen.

Die Passagierkabine des Airbus A340 ist mit Schutzmaterial beladen.

Die Fluggesellschaft Swiss will im April über zehn Frachtflüge nach China durchführen, um medizinisches Schutzmaterial in die Schweiz zu bringen. Anstelle von Passagieren reisen in den Kabinen Schutzanzüge und Masken.

(agl) Die Transporte finden im Auftrag der Kantonsapotheke Zürich statt, in Zusammenarbeit mit der Knecht-Gruppe und dem Spital Männedorf, teilte die Swiss am Montag mit.

In den zehn Flügen sollen über 35 Millionen Artikel mit einem Gewicht von über 200 Tonnen in die Schweiz befördert werden, darunter Schutzanzüge, medizinische Handschuhe, Schutzmasken und -brillen. Die Transporte finden gemäss der Medienmitteilung mit Airbus A340-Flugzeugen statt. Das Material werde sowohl im Flugzeugbauch, als auch in der Passagierkabine transportiert.

Erster Flug mit Material für Zürcher Spitäler

Mit weiteren Partnern würden zudem Güter aus der Schweiz nach China transportiert, die für den Warenfluss und die Schweizer Exportindustrie entscheidend seien, schreibt die Swiss. Bisher habe die Swiss bereits zwei Frachtflüge von Hong Kong und Schanghai sowie einen von Peking nach Zürich durchgeführt.

Der erste landete am Sonntagabend und lieferte unter anderem «dringend nötige Schutz-Kittel für die Zürcher Spitäler», wie die Zürcher Gesundheitsdirektion am Montag in einer Medienmitteilung schreibt. In den nächsten Tagen und Wochen würden 34 Gesundheits-Institutionen in den Kantonen Zürich und Schwyz mit weiteren Schutzmaterialien beliefert. Über die Kantonsapotheke sollen auch Hausärzte, Hebammen oder die Spitex versorgt werden.

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