Wirtschaft

Sika sieht seit dem Sommer einen «verhaltenen Aufwärtstrend»

Sika hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres  den Umsatz trotz der Coronakrise steigern können.

Sika hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Umsatz trotz der Coronakrise steigern können.

Der Spezialitätenchemie-Hersteller kommt glimpflich durch die Coronakrise. Das Unternehmen mit Sitz in Baar kann in den ersten neuen Monaten des Jahres den Umsatz in Lokalwährungen sogar leicht steigern.

(mg) Seit Juni verzeichnete Sika in den Märkten einen «verhaltenen Aufwärtstrend und die Umsätze kehrten wieder auf ein normaleres Niveau zurück», wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. So habe Sika trotz «der starken Auswirkungen der Corona-Pandemie den Wachstumskurs mit einer Umsatzsteigerung von 2.6 Prozent in Lokalwährungen auf CHF 5,8 Milliarden Franken fortgesetzt». Gegenüber der Vorjahresperiode sank der Gewinn nach Steuern um 0,9 Prozent und betrug 561.5 Millionen Franken.

Dazu beigetragen haben ein negatives organisches Wachstum (-6,6 Prozent) und ein «starker negativer Währungseffekt» (- 6 Prozent). So sank der Umsatz in Schweizer Franken um 3,4 Prozent. «Durch unsere dezentrale Organisation konnten wir uns schnell in allen 100 Ländern den neuen lokalen Gegebenheiten anpassen und Marktanteile dazugewinnen», lässt sich Paul Schuler, Vorsitzender der Sika-Konzernleitung, in der Mitteilung zitieren.

«Trotz der Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die operativen Geschäftsergebnisse bestätigt Sika die strategischen Ziele 2023», schreibt der Konzern. Das Unternehmen bleibe «weiterhin auf langfristigen Erfolg und profitables Wachstum ausgerichtet.» Ab dem kommenden Jahr solle die EBIT-Marge von 15 bis 18 Prozent gesteigert werden.

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