Bereits 2017 war der Umsatz auf 40,9 Millionen Franken geklettert. Rückblickend hätten die Online-Dating-Seiten im Zeitraum von 2013 bis 2018 ihre Einnahmen durch Verkäufe und Gebühren um insgesamt 17 Prozent steigern können, hiess es. Für rund die Hälfte des Umsatzes seien hochpreisige Partnervermittlungen wie Parship oder ElitePartner verantwortlich.

Doch laufe es auch bei kostenlosen Angeboten nicht schlecht. Denn Nutzer, die nur wenig Geld für die Partnersuche ausgeben wollen, wanderten zu den günstigen Dating-Apps wie Tinder ab, so die Verfasser der Studie.

In-App-Käufe sorgen für Umsatz

Geld verdienen diese oft durch In-App-Käufe. So kauften gewisse Personen optionale Aufmerksamkeitsfunktionen wie so genannte Superlikes, zusätzliche Nachrichten oder Anzeigen in den VIP-Suchergebnissen, um ihre Flirtchancen zu erhöhen.

Dafür seien weniger Nutzer bereit, für mittelpreisige Angebote Geld auszugeben. "Entweder wollen die Schweizer kostenlos oder sehr günstig nach einem Partner suchen oder sie greifen dafür tief in die Tasche", wurde Daniel Baltzer, Geschäftsführer von Singleboersen-Vergleich.ch, im Communiqué zitiert.