Arbeitsstunden

Schweizer Bevölkerung arbeitet wegen Coronakrise weniger

Restaurants dürfen erst seit dieser Woche wieder offen sein.

Restaurants dürfen erst seit dieser Woche wieder offen sein.

In der Coronakrise werden weniger Arbeitsstunden geleistet. Das bestätigt nun auch eine neue Statistik. Demnach sank die Arbeitszeit der Beschäftigten in der Schweiz – aber weniger stark als vermutet.

(rwa) Konkret ging die tatsächliche wöchentliche Arbeitszeit in den zwei Märzwochen nach dem Lockdown um 5,1 Prozent zurück. Das zeigen Zahlen, die das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag veröffentlicht hat. Als Vergleichsbasis dienten die elf Wochen davor. Bei den Selbständigerwerbenden war das Minus mit 6,9 Prozent ausgeprägter als bei den Arbeitnehmenden.

Dass die Arbeitszeit nicht stärker gesunken ist, führt das BFS darauf zurück, dass weniger Erwerbstätige in den Ferien waren. Waren es im untersuchten Zeitraum davor 8,0 Prozent, fehlten in den letzten beiden Märzwochen nur 2,1 Prozent der Erwerbstätigen ferienbedingt.

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