Bauindustrie

Schweizer Bau macht 2018 weniger Umsatz

Die Schweizer Bauwirtschaft hat 2018 weniger Umsatz gemacht, insbesondere die Nachfrage nach neuen Wohnungen ging zurück. (Symbolbild)

Die Schweizer Bauwirtschaft hat 2018 weniger Umsatz gemacht, insbesondere die Nachfrage nach neuen Wohnungen ging zurück. (Symbolbild)

Die Schweizer Bauwirtschaft hat 2018 weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr. Die Einnahmen des Bauhauptgewerbes seien um 3,5 Prozent auf 20,06 Milliarden Franken gesunken, teilte der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mit.

Zum Vergleich: In den beiden Vorjahren hatten noch Wachstumsraten von 4,1 Prozent und 8,7 Prozent resultiert.

Im Schlussquartal 2018 sei der Umsatzrückgang im Vorjahresvergleich mit -5,8 Prozent sogar noch leicht stärker ausgefallen als im Jahresschnitt, heisst es weiter. Dies sei aber sicher zum Teil auf die milderen Temperaturen im Vorjahreszeitraum zurückzuführen gewesen.

Gespürt haben die Baufirmen im letzten Jahr insbesondere, dass die Nachfrage nach neuen Wohnungen zurückging. Die Konsolidierung im Wohnungsbau habe sich in der Jahresstatistik mit einem Umsatzminus von 6,7 Prozent niedergeschlagen, so die Mitteilung weiter. Diese Entwicklung werde sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen, mutmasst der Verband.

Dennoch ist der SBV für die kommenden Monate insgesamt positiv gestimmt. Auftragseingänge und Arbeitsvorrat hätten im zweiten Halbjahr wieder angezogen, hiess es zur Begründung. So seien die Arbeitsvorräte per Ende Jahr 7,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres gelegen, etwa wegen dem öffentlichen Tiefbau.

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