Angesichts der Wirtschaftskrise und der politischen Entwicklung in einigen Ölförderländern sprach IEA-Direktorin Maria van der Hoven am Freitag von einer "neuen Risiko-Wirklichkeit", die den Ölmarkt erwarte.

Positiv entwickele sich die Erdölproduktion im Mittleren Osten, lobte van der Hoven bei der Vorstellung des Berichts zur Entwicklung des Ölmarktes bis 2017 in Paris. Vor allem im Irak erreiche die Erdölproduktion Spitzenwerte.

Bereits am Dienstag hatte die IEA dem Irak in einem eigenen Bericht das Potenzial bescheinigt, zum zweitgrössten Energieversorger noch vor Russland aufzusteigen. Auch in Saudi-Arabien und Libyen laufe die Ölförderung gut. "Als Folge daraus sind wir optimistisch, dass der angespannte Ölmarkt anfängt nachzugeben", ergänzte van der Hoven.