Wirtschaft

Mieten in Städten sind im ersten Halbjahr trotz Coronakrise weiter gestiegen

Wohnungen in Zürich und Genf sind seit Jahresbeginn teurer geworden. (Symbolbild)

Wohnungen in Zürich und Genf sind seit Jahresbeginn teurer geworden. (Symbolbild)

Die Mietpreise in der Schweiz sind seit Jahresbeginn um 0,4 Prozent angestiegen. Auffallend ist die Entwicklung bei den Mieten laut Homegate.ch vor allem in Städten wie Genf und Zürich.

(sku) Während ländliche Kantone und Gemeinden mit Leerständen kämpfen, ist die Nachfrage nach Mietobjekten in Städten ungebrochen: In Genf sind die Mietpreise seit Beginn des Jahres um 3,8 Prozent gestiegen, in Zürich um 1,4 Prozent. Insgesamt sind die Angebotsmieten in der ersten Jahreshälfte schweizweit um 0,4 Prozent angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der am Montag publizierte Angebotsmietindex des Immobilienportals Homegate für das erste Halbjahr 2020.

Wie Homegate schreibt, wirkt sich die Coronapandemie damit bislang nicht auf die Angebotsmieten aus. Eine sinkende Zuwanderung dagegen könnte laut dem Immobilienportal eine Veränderung bringen. Befänden sich momentan doch viele Projekte für Mietwohnungen im Bau, die noch in Erwartung einer stabilen Zuwanderung geplant worden seien. Bei einer coronabedingt rückläufigen Zuwanderung würde folglich ein Überangebot an Mietwohnungen entstehen, was den Abwärtsdruck insbesondere auf dem Land laut Homegate weiter verstärken würde.

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