Arbeitsmarkt

Mehr als ein Drittel weniger Lehrstellen ausgeschrieben

Wer auf Stellensuche ist, hat es schwer.

Wer auf Stellensuche ist, hat es schwer.

«Blick »veröffentlichte am Mittwoch eine Studie des Stellenportals job.ch. Demnach sind die Stellenangebote je nach Branche um bis zu 70 Prozent eingebrochen.

(wap) Betroffen ist in dieser Krise vor allem die Dienstleistungsbranche. Eine Datenanalyse des Stellenportals jobs.ch, die der Blick am Mittwoch auszugsweise veröffentlichte. Demnach sind die Stelleninserate in Gastgewerbe und Hotellerie um 71 Prozent eingebrochen. Auch andere Branchen wurden hart getroffen: Im Bereich Grafik und Typografie gibt es 48 Prozent weniger offene Stellen, im Tourismus sind sind es 45 Prozent weniger, im Verkauf 34 Prozent weniger.

Erwartungsgemäss stark betroffen sind Sport, Wellness und Kultur: Hier gibt es 33 Prozent weniger offene Stellen. Es sind aber auch Bürojobs betroffen: Stellenangebote in Administration und Human Ressources sind um 27 Prozent zurückgegangen, in der Medienbranche beträgt der Rückgang 30 Prozent, im Marketing 26 Prozent.

Zugenommen haben die Stellenangebote dagegen im Bereich Bewachung und Polizei: Hier gibt es 17 Prozent mehr offene Stellen. Ebenfalls mehr Stellen gibt es auf den Sommer hin in der Baubranche: Sie verzeichnet ein Plus von 14 Prozent, wie der «Blick» berichtet.

Mehr Praktika, weniger Lehrstellen

Dramatisch ist die Krise für alle, die eine Lehrstelle suchen. Gemäss den vom Blick publizierten Zahlen werden 37 Prozent weniger Lehrstellen angeboten als im Vorjahr. Dafür gibt es mehr Praktika: Das Angebot an Praktikumsstellen ist um 17 Prozent gestiegen. Im Freelance-Bereich beträgt der Rückgang 16 Prozent, bei den Festanstellungen nur 11 Prozent.

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