Wirtschaft

Lafarge Holcim startet Corona-Aktionsplan und erwartet Einbussen im zweiten Quartal

Der Schweizer Zement-Konzern Lafarge Holcim spürt die Auswirkungen des Coronavirus in allen Märkten.

Der Schweizer Zement-Konzern Lafarge Holcim spürt die Auswirkungen des Coronavirus in allen Märkten.

Der Schweizer Zement-Konzern Lafarge Holcim trifft infolge des Coronavirus Massnahmen. Fixkosten und Investitionen sollen deutlich gesenkt werden.

(agl) Obwohl der Bausektor generell widerstandsfähiger sei als andere Sektoren, spüre Lafarge Holcim aktuell Störungen in verschiedenen Ländern, schreibt das Baustoff-Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitag. Während sich der Bausektor in China bereits wieder erhole, seien die Aussichten in den übrigen Märkten getrübt. «Lafarge Holcim erwartet für das zweite Quartal einen bedeutend negativen Effekt auf das Geschäft», heisst es in der Medienmitteilung.

Ab sofort setzt das Unternehmen den Aktionsplan «Health, Cost & Cash» in Kraft. Dies bedeutet unter anderem die Reduktion der Investitionen um 400 Millionen Franken gegenüber 2019 sowie die Reduktion der Fixkosten um 300 Millionen Franken.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung, die am 12. Mai in Abwesenheit der Aktionäre stattfindet, eine Dividende von 2 Franken pro Aktie vor.

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