Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum nahm der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro) zu, wie der Finanzkonzern am Freitag in New York mitteilte. Die Erlöse kletterten um acht Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar.

Während der Visa- und Mastercard-Rivale die Erwartungen beim Gewinn übertreffen konnte, blieb der Umsatz etwas unter den Prognosen der Analysten. Am Markt wurden die Zahlen deshalb verhalten aufgenommen, die Aktie geriet vorbörslich zunächst leicht ins Minus. Seit Jahresbeginn hat der Kurs aber schon um rund 35 Prozent zugelegt.

Wie bereits im Vorquartal steckte American Express abermals viel Geld in Werbe- und Bonusprogramme zur Kundengewinnung, was die Kosten kräftig ansteigen liess. Vor allem in den USA liefern sich die Kreditkartenanbieter einen scharfen Wettbewerb und überbieten sich mit Prämien und Sonderanreizen. Beim Geschäftsausblick zeigte sich American Express zuversichtlich und bestätigte die Jahresziele.