Pilotprojekt

Ikea nimmt in Spreitenbach bald gebrauchte Möbel zurück

Ikea bezahlt während einer Pilotphase bis zu 60 Prozent des Originalpreises für gebrauchte Möbel aus seinem Haus.

Ikea bezahlt während einer Pilotphase bis zu 60 Prozent des Originalpreises für gebrauchte Möbel aus seinem Haus.

In Brockenstuben sind Ikea-Möbel verpönt. Nun nimmt das schwedische Einrichtungshaus gebrauchte Ware selbst zurück. Das Pilotprojekt beginnt im Januar in Spreitenbach. Bis zu 60 Prozent des Originalpreises sollen die Kunden erhalten.

Im Januar startet die Möbelfirma Ikea ein Pilotprojekt, bei dem Kunden gebrauchte Ikea-Möbel zurückbringen können und dafür Geld erhalten. Ein Firmensprecher bestätigte dies der "NZZ am Sonntag" und sagte, dass der Pilot im Einrichtungshaus Ikea Spreitenbach durchgeführt werde.

Der Rückkaufpreis betrage bis zu 60 Prozent des Originalpreises. Während vorerst dreier Monate könnten Schränke, Kommoden, Sideboards, Tische, Stühle, Sessel, Büromöbel und Bettgestelle retourniert werden, sofern sie aufgebaut, sicher zu benutzen und in gutem Zustand seien. Ikea verkauft die Occasionsmöbel danach wieder zum Selbstkostenpreis. Die Gutschrift erhalten die Kunden in Form eines Gutscheins. Welche Produkte Ikea zurücknimmt, wird ab Anfang 2018 auf einer Website ersichtlich sein.

Das Pilotprojekt geht auf eine Umfrage zurück. Eine Erkenntnis lautete, dass viele Schweizer unbenutzte Einrichtungsgegenstände bei sich zu Hause lagern und diese zurückbringen würden, wenn sie dafür einen Gutschein bekämen.

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