Nicht mehr gratis

Fünf Rappen fürs Plastiksäckli: Das sagen die Coop-Kunden dazu

Umfrage an der Coop-Kasse: Was halten die Kunden von der Plastiksäckli-Gebühr?

Umfrage an der Coop-Kasse: Was halten die Kunden von der Plastiksäckli-Gebühr?

Schluss mit Gratis-Raschelsäckli: Seit Montag verlangt Coop für die Wegwerf-Plastiksäcklein fünf Rappen. Das sagen die Kunden an der Kasse.

Es ist eine schrittweise Einführung. Vorerst nur in zehn Coop-Filialen in der Stadt Zürich kosten die Plastiksäckli fünf Rappen, ab Frühling soll es dann in der ganzen Schweiz so sein. Migros zieht ab 1. November nach.

Ein Aufreger? Mitnichten. Eine Stichprobe bei den Coop-Kunden zeigt: Die Schweizer finden es gut, dass die Plastiksäckli jetzt kosten. «Ob fünf Rappen genug sind, ist eine andere Frage – es könnte ruhig etwas mehr sein», sagt sogar ein Kunde.

Coop-Mediensprecher Urs Meier spricht von einem «Kompromiss». Die Detailhändler haben sich freiwillig für eine Gebühr entschieden, voraus gegangen ist ein längerer politischer Prozess um eine generelles Verbot. Dies hat das Parlament jedoch abgelehnt.  

«Wir haben jetzt eine Lösung gefunden, die ökologisch genauso wirkungsvoll ist, den Kunden aber trotzdem die Wahlfreiheit lässt», so Urs Meier. (smo)

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