Die Behörde erklärte am Donnerstag, Fiat habe seit 2003 zahlreiche Unfälle mit Verletzten oder gar mit Todesfolge entgegen den gesetzlichen Vorschriften nicht gemeldet. Fiat hatte bereits im September Verfehlungen eingeräumt und dies auch mit Softwareproblemen bei der Erstellung der Berichte begründet.

Fiat erklärte am Donnerstag, künftig eine saubere Berichterstattung zu gewährleisten. Dazu soll auch eine externe Aufsicht eingebunden werden.

Die Behörde will durch die Informationspflicht erreichen, möglichen Mängeln bei Fahrzeugen früher auf die Spur zu kommen und dadurch schneller Massnahmen zum Schutz des Verbrauchers einleiten zu können. In der Vergangenheit hatten auch schon andere Autobauer Strafen zahlen müssen, weil sie ihrer Berichtspflicht nicht nachgekommen waren.