Der Verdacht laute, dass Gazprom die Konkurrenz auf den Gasmärkten in Mittel- und Osteuropa mit unfairen Methoden behindert habe. Die EU-Behörde wirft Gazprom vor, den Transport von Gas in EU-Staaten behindert, den Markt abgeschottet und den Kunden unfaire Preise in Rechnung gestellt zu haben. Dies verstösst gegen EU-Recht. Erhärtet sich der Verdacht, droht Gazprom ein EU-Bussgeld von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes.