Welterbestätte Pompeji

EU-Kommission genehmigt weitere 105 Millionen Euro für Pompeji

In Pompeji stürzten bereits etliche antike Mauern ein (Archiv)

In Pompeji stürzten bereits etliche antike Mauern ein (Archiv)

Die EU-Kommission hat neue Hilfen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für ein Grossprojekt zur Sanierung der archäologischen Welterbestätte Pompeji bei Neapel genehmigt. Für das Projekt werden 105 Millionen Euro bereitgestellt.

"Wir haben dieser grossangelegten Sanierung zugestimmt, und zwar nicht nur im Interesse Italiens, sondern im Interesse des geschichtlichen Erbes Europas", erklärte EU-Regionalkommissar Johannes Hahn am Donnerstag: "Ich bin mir sicher, dass sich die Sanierung positiv auf den Tourismus und die Wirtschaft auswirkt."

Bisher unterstützte die EU 22 Restaurierungsprojekte in Pompeji mit 7,7 Millionen Euro. Hahn hatte die zusätzlichen Gelder im Oktober zugesichert, nachdem eine antike Mauer in der Nähe des Steintors "Porta di Nola" nach schweren Niederschlägen eingestürzt war. Zuvor waren auch andere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen worden.

Die archäologische Stätte in Süditalien ist kulturell von unschätzbarer Bedeutung und zieht Millionen von Touristen an. Bei einem Vulkanausbruch des Vesuvs im Jahre 79 nach Christus wurde die antike Stadt Pompeji unter meterhohen Aschebergen begraben und dadurch weitgehend konserviert.

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