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Deutscher Energiekonzern besiegelt Verkauf von Ölförderung nach Russland

Das Logo des Energiekonzerns RWE in Hamburg (Archiv)

Das Logo des Energiekonzerns RWE in Hamburg (Archiv)

Der zweitgrösste deutsche Energiekonzern RWE hat den politisch umstrittenen Verkauf seiner Öl- und Gasfördertochter Dea an die Investorengruppe LetterOne unter Führung eines russischen Milliardärs für 5,1 Milliarden Euro besiegelt.

Der Vertrag wurde am Freitag unterzeichnet, wie beide Seiten am Abend mitteilten. Der Verkauf stehe nun noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des RWE-Aufsichtsrats und der Behörden in verschiedenen Ländern.

RWE drücken Schulden von über 30 Milliarden Euro. Der unter der Energiewende leidende Konzern hatte Dea 2013 zum Verkauf gestellt.

Wirtschaftspolitiker der CDU und der Grünen hatten vor dem Hintergrund der Krim-Krise den Verkauf an die Gruppe unter Beteiligung des russischen Milliardärs Michail Fridman kritisiert.

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