Coronavirus - Industrie

Boeing setzt 787-"Dreamliner"-Produktion in South Carolina aus

Der amerikanische Boeing-Konzern setzt weitere Produktionslinien wegen der Coronavirus-Pandemie aus. (Symbolbild)

Der amerikanische Boeing-Konzern setzt weitere Produktionslinien wegen der Coronavirus-Pandemie aus. (Symbolbild)

Der angeschlagene US-Luftfahrtkonzern Boeing stoppt aufgrund der Coronavirus-Krise nun auch die Produktion seines Langstreckenjets 787 «Dreamliner». Es betrifft den US-Bundesstaat South Carolina.

"Es ist unsere Verpflichtung, uns auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Team-Mitglieder zu konzentrieren", teilte der Airbus-Rivale am Montag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mit. Der Betrieb im Werk in North Charleston werde deshalb ab Mittwoch bis auf Weiteres ausgesetzt. Boeings Aktienkurs drehte nachbörslich zunächst deutlich ins Minus.

Am Sonntagabend erst hatte der Flugzeugbauer bekanntgegeben, die Produktionspause in seinen Fabriken im Bundesstaat Washington auf unbestimmte Zeit zu verlängern. In der dortigen Region Puget Sound - die eines der US-Epizentren der Corona-Pandemie ist - beschäftigt der Konzern knapp die Hälfte aller seiner Mitarbeiter.

Wegen eines Fertigungsstopps bei dem nach zwei Flugzeugabstürzen weltweit mit Startverboten belegten Verkaufsschlagers 737 Max ist Boeings Produktion seit Januar ohnehin schon sehr stark eingeschränkt.

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