Korruption

Bestechungsvorwürfe: US-Detailhandels-Riese Walmart akzeptiert Vergleich über 282,7 Millionen Dollar

Der Walmart-Konzern hat sich am Donnerstag mit einem Vergleich bei den US-Behörden wegen Vorwürfen über Schmiergeldzahlungen freigekauft. (Archivbild)

Der Walmart-Konzern hat sich am Donnerstag mit einem Vergleich bei den US-Behörden wegen Vorwürfen über Schmiergeldzahlungen freigekauft. (Archivbild)

Den grössten US-Einzelhändler Walmart kommen Anschuldigungen wegen zu laxer Anti-Korruptionskontrollen teuer zu stehen. Das Unternehmen zahlt im Rahmen von Vergleichen mit dem US-Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC insgesamt 282,7 Millionen Dollar.

Dies teilten Walmart und die US-Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mit. Dem Konzern wurden vor allem unzureichende interne Kontrollen zur Last gelegt - dadurch sollen bis 2011 jahrelang Schmiergeldzahlungen in Brasilien, Mexiko, Indien und China möglich gewesen sein. Durch den nun vereinbarten Vergleich werden die Ermittlungen gegen Walmart und betroffene Tochterfirmen eingestellt.

Meistgesehen

Artboard 1