Super-Banker

Bekommen die UBSler jetzt ein Notenbüchlein?

Ehemalige UBS-Chefs müssen sich erklären (Symbolbild)

Ehemalige UBS-Chefs müssen sich erklären (Symbolbild)

Die Mitarbeiter der UBS bekommen in ihren Jahresend-Gesprächen neu Noten. Ihre Vorgesetzten teilen sie in fünf Kategorien von «hervorragend» bis «ungenügend» ein.

Dies bestätigte UBS-Sprecher Serge Steiner der «NZZ am Sonntag» . Das interne Regelwerk sieht vor, dass 20 bis 35 Prozent aller Mitarbeiter schlechte Noten erhalten. So will die Bank eine Nivellierung in der Mitte der Notenskala verhindern. «Die Vorgesetzten müssen ihre Mitarbeiter offen darüber informieren, wie sie deren Leistungen, gemessen an der Leistung vergleichbarer Mitarbeiter, einstufen», sagt Steiner.

Die Grossbank will mit dem neuen Beurteilungssystem einen internen Kulturwandel herbeiführen und einen «konstruktiven Wettbewerb» fördern. Das überarbeitete Beurteilungssystem dürfte indessen bankintern Unruhe auslösen: Mitarbeiter mit schlechten Noten erhalten kaum Boni und werden nicht befördert.

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