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Apple und Regionalbanken stützen US-Börsen

Händler an der Wall Street

Händler an der Wall Street

Die US-Börsen haben am Donnerstag mit Kursgewinnen geschlossen. Überraschend positive Bilanzen mehrere grosser Regionalbanken hoben die Stimmung, die zunächst unter schwachen Konjunkturdaten und der düsteren Prognose des Paketdienstes UPS gelitten hatte.

Ein deutlicher Lichtblick war der iPhone- und iPod-Hersteller Apple, der gute Zahlen vorlegte. Auch Energiewerte waren gefragt, nachdem der Ölpreis angezogen hatte.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss mit einem Plus von 0,9 Prozent bei 7957 Zählern. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen 7804 und 7979 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um knapp 1 Prozent auf 851 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 1652 Stellen.

Überraschend gute Zahlen von Regionalbanken wie Fifth Third Bancorp aus Cincinnati und PNC Services Group sahen die Anleger als Hoffnungsschimmer in der gebeutelten Branche. So stieg Fifth Thrid um 3,52 Prozent auf 3,82 Dollar, während PNC 7,5 Prozent auf 40,93 Dollar zulegte. Dennoch sorgten erneut die Stresstests für Banken, die die US-Regierung in Kürze abschliessen will, für Nervosität auf dem Parkett.

Star der Nasdaq war Apple: Der iPod-Hersteller verbuchte zu Jahresanfang einen unerwartet kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg und legte mitten in der Krise das beste Quartal seiner Geschichte ausserhalb der Weihnachtszeit hin.

Apple-Aktien legten deshalb 3,2 Prozent auf 125,40 Dollar zu. Überraschend guten Zahlen von eBay stützten ebenfalls die Nasdaq. eBay schossen 12,3 Prozent in die Höhe.

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