Luftverkehr

Airbus muss wegen Rolls-Royce Produktionspläne ändern

Der Triebwerkhersteller Rolls-Royce liefert derzeit Airbus zu wenige Triebwerke für den Flugzeugtyp A330neo. (Achivbild)

Der Triebwerkhersteller Rolls-Royce liefert derzeit Airbus zu wenige Triebwerke für den Flugzeugtyp A330neo. (Achivbild)

Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss wegen der Probleme des Triebwerksherstellers Rolls-Royce seine Produktionspläne für 2018 ändern.

Rolls-Royce kommt mit der Lieferung der Antriebe für den modernisierten Langstreckenjet A330neo nicht hinterher.

Airbus-Chef Tom Enders will im Gesamtjahr zwar weiterhin rund 800 Passagier- und Frachtflugzeuge ausliefern, wie er bei der Vorlage der Quartalszahlen am Mittwoch in Toulouse klarstellte.

Allerdings rechnet er darin jetzt auch rund 18 Exemplare des von Bombardier übernommenen Mittelstreckenjets Airbus A220 ein.

Im Sommer lief es für Airbus im laufenden Geschäft besser als gedacht. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 15,45 Milliarden Euro.

Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn sprang dank mehr ausgelieferter Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe von 655 Millionen im Vorjahr auf fast 1,6 Milliarden Euro in die Höhe. Analysten hatten einen nicht ganz so starken Anstieg erwartet.

Unter dem Strich verdiente Airbus 957 Millionen Euro - gut dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Für das laufende Jahr peilt das Management weiterhin einen bereinigten operativen Gewinn von etwa 5 Milliarden Euro an.

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