Affäre Lachappelle
Das Buch des Anstosses: Ex-Partnerin widerspricht dem zurücktretenden Raiffeisen-Präsidenten

Der zurücktretende Raiffeisen-Präsident äusserte sich öffentlich zu seiner ausserehelichen Beziehung und zu einem Buch, in dem er sich wiedererkannt habe. Was er sagte, wird von seiner Ex-Partnerin bestritten.

Pascal Hollenstein und Florence Vuichard
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Medienkonferenz von Guy Lachappelle

Medienkonferenz von Guy Lachappelle

Juri Junkov / bz Zeitung für die Region

Es war eine emotionale Rede, mit der Noch-Raiffeisen-Präsident Guy Lachappelle am Donnerstag seinen Rücktritt von allen seinen Ämtern bekannt gab. Die Rede handelte von einer ausserehelichen Liebesbeziehung zu einer Frau, von Trennungsschwierigkeiten, von Liebe, die blind machen könne. Und sie handelte von einem Buch, das diese Frau geschrieben habe und mit dem sie ihn als «Psychopathen» darzustellen versucht habe. Es war dieses Buch, das Lachappelle gerichtlich verbieten liess - und der Rechtsstreit darum spülte die ganze Geschichte erst an die Oberfläche. Es war also das Buch des Anstosses.