Mondaine

10 Millionen für neue Fabrik

Ronnie und André Bernheim, Besitzer von Mondaine. (Hanspeter Bärtschi)

Mondaine: Ronnie und André Bernheim

Ronnie und André Bernheim, Besitzer von Mondaine. (Hanspeter Bärtschi)

Mitten in der Wirtschaftskrise haben André und Ronnie Bernheim risikofreudig 10 Millionen Franken in einen Fabrikneubau investiert. Im «Mondaine-Haus» in Biberist werden jährlich gegen eine Million Uhren produziert.

Das 1951 von Erwin Bernheim gegründete Familienunternehmen Mondaine Watch hat mit dem gestern eingeweihten Fabrikneubau in Biberist bei Solothurn einen neuen Meilenstein gesetzt. Seine Söhne André und Ronnie Bernheim führen den Betrieb in zweiter Generation. Sie sind mitten in der Wirtschaftskrise das Risiko eingegangen und haben eine neue, moderne Uhrenproduktion für zehn Millionen Franken errichtet. Im «Mondaine-Haus» stellt der Traditionsbetrieb die eigenen Marken Mondaine (die berühmte Bahnhofuhr für das Handgelenk), M-Watch, Luminox und Lizenzmarken sowie Uhren für Drittkunden her. Jährlich verlassen gegen eine Million Uhren die Fabrik.

Umsatzzahlen gibt das Unternehmen nicht bekannt. Trotz Krise sei es aber gelungen, den Umsatz 2009 auf dem Vorjahresniveau zu halten. Ebenfalls im Gebäude ist die Firma Marlox (die Brüder Bernheim haben mit weiteren Investoren Teile der insolventen Egana-Goldpfeil-Gruppe übernommen) angesiedelt. Dadurch erfolgen Vetrieb und Distribution von Uhren und Schmuck der Marken Esprit, Puma und Joop für die Schweiz, Deutschland und Österreich. Insgesamt arbeiten im Mondaine-Haus rund 110 Angestellte. (FS)

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