Banken
Zürcher Regierungsrat unterstützt Steuerabkommen «ausdrücklich»

Wenn es um den Schutz des Zürcher Finanzplatzes geht, hat der Regierungsrat nur beschränkte Handlungsfreiheit. Mehr als Standortentwicklung und Standortpflege könne er nicht tun, schreibt er in einer Antwort auf ein dringliches Postulat der SVP.

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BAK: Der Finanzsektor wird sich als erster erholen (Archiv)

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Keystone

Beim Thema Finanzplatz stehe in erster Linie der Bund in der Pflicht, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen und den Finanzplatz Zürich zu verteidigen. Ein Konzept, mit dem die Branche, wie von der SVP verlangt, «vor weiterem Schaden» bewahrt werden könnte, will der Regierungsrat deshalb nicht ausarbeiten.

Das Steuerabkommen mit Deutschland unterstützt die Zürcher Regierung aber «ausdrücklich», wie es in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort weiter heisst. Damit werde die Rechtssicherheit geschaffen, die für die Zukunft des Finanzplatzes nötig sei.

Arbeit für 93'000 Zürcherinnen und Zürcher

Im Zürcher Finanzsektor arbeiten rund 93'000 Personen, das entspricht über 10 Prozent aller Beschäftigten. Die Wertschöpfung dieser Branche betrug im Jahr 2010 rund 28 Milliarden Franken. Das sind mehr als 20 Prozent der gesamten Wertschöpfung des Kantons.