Birmensdorf
Erfreuliches zum Abschied: Rechnungen werden allesamt durchgewunken

Die Primar- und die Sekundarschulpflege bringen ihre Jahresrechnungen ebenso durch wie die politische Gemeinde. Ja sagen die Anwesenden ebenfalls zur Siedlungsentwässerungsverordnung.

Alex Rudolf
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Gemeindezentrum Brüelmatt

Gemeindezentrum Brüelmatt

Sandra Ardizzone

Die beiden Urgesteine der Birmensdorfer SVP absolvierten am Dienstagabend ihren letzten Auftritt als Gemeinderäte. Dorfvater Werner Steiner und Finanzvorstand Werner Haab hatten sich dafür einen ruhigen Abend ausgesucht – ganz ohne kontroverse Geschäfte.

Weitere Geschäfte

- Einstimmig nahmen die 66 Birmensdorfer Stimmberechtigten die Jahresrechnung der Sekundarschulgemeinde an. Diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,4 Millionen Franken. Finanzvorsteher Peter Zimmermann (parteilos) sagte, dass die Gemeinde so den anstehenden Sanierungen- und Schulraum-Erweiterungen gelassen entgegenblicken könne.

- Die Rechnungsprüfungskommission der politischen Gemeinde Birmensdorf wird wie bisher für die Prüfung der Sekundarschulpflege Birmensdorf-Aesch zuständig sein. Dies entschieden die Anwesenden einstimmig und befanden somit im Sinn der Schulpflege.

- Ebenfalls einstimmig wurde die revidierte Entschädigungsverordnung der Sekundarschulpflege angenommen. Die alte Version entspreche nicht mehr den heutigen Bedürfnissen, wie die fürs Dossier verantwortliche Schulpflegerin Isabelle Carson (FDP) erklärte.

- Auch die Jahresrechnung der Primarschulpflege wurde einstimmig genehmigt. Sie schliesst mit einem Aufwandüberschuss von gut 160 000 Franken. Budgetiert war jedoch einer von knapp 1,25 Millionen Franken.

Haab konnte Erfreuliches berichten. Mit einem Minus von knapp 950 000 Franken schloss die Jahresrechnung der politischen Gemeinde das Jahr 2017. Dieses Ergebnis ist um eine halbe Million besser als erwartet. Zwar brauchte die Gemeinde weniger Geld fürs Personal, doch fielen höhere Kosten für die Pflege und bei den Zusatzleistungen und bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe an. Knapp 900 000 Franken höher waren die Ausgaben bei der Pflegefinanzierung. Besonders in den Bereichen Langzeitpflege und ambulante Krankenpflege seien die Kosten im Vergleich zum Vorjahre nochmals markant angestiegen, wie Haab erklärte. Auch bei der Sozialen Wohlfahrt fielen die Ausgaben höher aus als erwartet. Ging man im Voranschlag von einem Nettoaufwand von 4,2 Millionen aus, kletterte dieser nun auf knapp 4,9 Millionen Franken. Die 66 Anwesenden nahmen die Rechnung einstimmig an.

Nicht auf dem neusten Stand
Auch die Totalrevision der Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlage des Zweckverbands Klärenalge Birmensdorf wurde von den anwesenden Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen. Die Revision wurde nötig, da die aktuell gültige Version für den Zweckverband der Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Stallikon, Uitikon und Wettswil aus dem Jahr 2000 stammt.