Grüne Obersiggenthal
Neue Einwohnerrätin der Grünen Obersiggenthal

Eva Eliassen, Grossrätin und Einwohnerrätin aus Nussbaumen, verlässt die Gemeinde Obersiggenthal per Ende September. An ihrer Jahresversammlung haben die Grünen Petra Schärer aus Nussbaumen als Nachfolgerin für den Einwohnerrat vorgestellt. Das Präsidium der Ortspartei übernimmt Christian Keller.

Marcel Siegrist
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Vor den Sommerferien hat die engagierte Politikerin Eva Eliassen Vecko angekündigt, dass sie Nussbaumen verlässt und nach Turgi zieht. Sie hat deshalb ihren Rücktritt aus dem Einwohnerrat der Gemeinde bekannt gegeben. An der Jahresversammlung der Grünen Obersiggenthal am vergangenen Mittwochabend wurde endlich bekannt, wer für sie im Einwohnerrat nachrückt: Es ist die 44-jährige Germanistin, Lehrerin und Erwachsenenbildnerin Petra Schärer aus Nussbaumen, die vor zwei Jahren den Einzug in das Gemeindeparlament nur knapp verpasst hat.
Die zurückgetretene Eva Eliassen war die treibende Kraft hinter der Gründung der Grünen Obersiggenthal vor zwei Jahren und hat die Ortspartei erfolgreich aufgebaut. Dass sie jetzt das Präsidium abgibt, ist zwar konsequent, aber trotzdem schmerzlich. Die Obersiggenthaler Grünen wählten einstimmig Christian Keller, Einwohnerrat und bisheriges Vorstandsmitglied, zum neuen Präsidenten ihrer Partei. Neu in den Vorstand gewählt wurde Rainer Markwalder aus Untersiggenthal, der fortan die Kasse führen wird. Die Bisherigen Daniel Goldberg, Aktuar, und Ruth Meyer Klippel wurden bestätigt.
Eliassen bleibt der Partei als Aktivmitglied erhalten und wird auch künftig bei Aktionen der Grünen mit dabei sein. Bereits wurde darüber diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre, eine Siggenthaler Regionalpartei zu gründen. Auch wenn sich die politischen Rahmenbedingungen in Untersiggenthal und Turgi anders präsentieren - anders als Obersiggenthal haben die beiden Gemeinden keinen Einwohnerrat -, spricht vieles für eine regionale Zusammenarbeit. Zum Beispiel auf dem Gebiet der Energieversorgung: Mit einem gewissen Neid schielen die Obersiggenthaler auf die beiden benachbarten «Energiestädte». Obersiggenthal selbst hat das Energiestadt-Label bekanntlich zurückgegeben; jetzt verlangen die Grünen, dass die Gemeinde den Entscheid überdenkt und sich erneut um das Label bewirbt.
Eva Eliassen kandidiert in diesem Herbst auch für den Nationalrat. «Wir Grünen setzen uns seit vielen Jahren für eine nachhaltige Wirtschaft und eine solidarische, gerechte Gesellschaft ein. Wir geniessen grosses Vertrauen in der Bevölkerung», sagt Eliassen und ergänzt: «Ich bin überzeugt, dass die Grünen bei den National- und Ständeratswahlen erneut zu den Wahlgewinnern zählen werden.»
www.gruene-obersiggenthal.ch. (cke)