Blauring und Jungwacht Trimbach
Die Jubla Trimbach erweckt Pokémon-Go zum Leben.

Svenja Nowak
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Digda wird eingefangen
Der grosse Kampf

Gut zwanzig Kinder der Jubla Trimbach versammelten sich vergangenen Samstag vor dem Dellenlokal. Begrüsst wurden sie von Professor Johanneskraut, der sein Hobby – Pokémons, kleine Fantasiewesen – zu seinem Beruf gemacht hat. Während seiner Begrüssungsrede wurden wir von Bisasam – einem knallgrünen herumhüpfenden Pokémon – überrascht, welches uns sagte, dass es noch ganz viele andere Pokémons im Dellenpark gibt. Also teilten wir uns in kleine Gruppen auf und jagten pro Gruppe je ein Pokémon. Diese vier hiessen: Digda, Pikachu, Karpador und Rossana. Eingefangen werden Pokémons natürlich durch das Anwerfen eines Pokeballs. Kaum hatte jede Gruppe ein Pokémon geschnappt, freundeten sie sich schon mit ihrem neuen Schützling an und nahmen ihn unter ihre Fittiche. Die noch relativ unbeholfenen Pokémons mussten jetzt natürlich mit verschiedenen Fähigkeiten ausgerüstet werden, welche bei Meistern erlernt werden konnten.

Der erste Meister war ein unglaublich farbloses Pokémon, welches sagte: „Eure Aufgabe ist es, euer eigenes Pokémon schöner zu verzieren als ich es bin.“ Nichts einfacher als das! Frisch verziert und dadurch mit neuem Selbstvertrauen machten sich die Gruppen auf den Weg zum nächsten Meister. Dieser beherrschte alle Attacken, die ein Pokémon erlernen kann. Es galt also, dem Pokémon verschiedene Attacken für den Kampf zu lernen. Der Meister stimmte die Attacken jeweils auf das Pokémon der Gruppe ab und so erlernten wir unter anderem die Attacken Bohrschnabel, Platsch, Bauchtrommler, Konfusion, Donnerblitz und viele mehr. Zu einer Attacke gehören natürlich Bewegungen und Kampfgeschrei. Um dem Pokémon die Attacke einwandfrei beizubringen, hat sich jede Gruppe die Seele aus dem Leib geschrien. Und falls das Pokémon die Attacke richtig erlernt hat, erhielt die Gruppe eine ‚Attacken-Schleuderscheibe’, auf welcher der Name der gelernten Attacke geschrieben stand. Bewaffnet mit verschiedenen Schleuderscheiben ging es weiter durchs Gestrüpp zum nächsten Meister. Dieser war wieder ein Pokémon und nicht ein Mensch. Es war Bisasam, das Pokémon vom Anfang. Noch immer voller Energie hüpfte es uns ständig davon. Wir wussten sofort, was wir hier lernen sollten: Pokémons einfangen! Aber um uns zu trainieren verband es uns allen die Augen und wir mussten es blind fangen. Ganz schön knifflig. Der nächste Meister wollte noch mehr wissen und stellte unsere Treffsicherheit in Frage. Gefangen werden Pokémons nämlich auch mit Pokeballs. Trifft man es damit, hat man es gefangen. Genau das erwartete der Meister von uns. Mit einem Pokeball musste die Gruppe so viele Pokémon-Attrappen treffen, wie nur möglich.

Nachdem alle Gruppen bei allen Meistern waren und ihr Pokémon mit den nötigsten Fähigkeiten ausgerüstet haben, trafen sie sich bei der Arena wieder, dem Ort an dem gekämpft wird. Die Arenaleiterin wollte uns testen und hat einige ihrer eigenen Pokémons mitgebracht (die nicht annähernd so schön aussahen wie unsere). Mit vereinten Kräften versuchten wir mit unseren vier Pokémons die der Arenaleiterin zu besiegen. Zum Glück ist uns dies gelungen und wir konnten danach ein leckeres Zvieri geniessen. Leider mussten wir schon wieder von unseren Pokémons Abschied nehmen. Aber bevor wir dies taten, führten wir uns noch ein letztes Mal gegenseitig unsere gelernten Attacken vor.

Mit Kampfgeschrei in den Ohren und vielen Pokémon-Erinnerungen gingen wir zufrieden nach Hause.