Seener-Männerstamm
Besuch des Mercedes Museums in Stuttgart

Hans-Ulrich Huber
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Bilder zum Leserbeitrag

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Der zweite Sommerausflug des Seener-Männerstammes führte nach Stuttgart ins Mercedes-Museum. Die Carreise führte über Koblenz ins Wutachtal, in welchem die touristisch beliebte Wutachtalbahn, oder 'Sauschwänzle-Bahn', wie sie im Volksmund genannt wird, beheimatet ist. Auf dem Plateau des Südschwarzwaldes ging es auf der Autobahn weiter in die am Neckar gelegene Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Das Museumsgebäude, mit seiner hochgeschwungenen, modernen Architektur (Eröffnung 2007), vermittelte bereits schon von aussen her einen imposanten Ablick. Als einziges Museum der Welt kann dieses die heute über 129-jährige Geschichte der Automobilindustrie lückenlos aufzeigen. Auf neun Etagen mit 16'500 Quadratmetern Fläche sind 160 Fahrzeuge und insgesamt 1'500 Exponate zu sehen. Der geführte Rundgang, ausgerüstet mit Kopfhörern, erfolgte nach dem Mittagessen. Ein Aufzug brachte uns ins oberste Stockwerk des Museums. Angekommen im Jahr 1886 führten zwei Rundgänge in weiten Kurven durch die umfangreiche Sammlung zum Ausgangspunkt zurück. Dabei konnte man eine wahre Zeitreise durch die Automobilgeschichte erleben. Auch Fahrzeuge der Marke Mercedes, mit historischem Hindergrund und Seltenheitswert, waren zu sehen. Zum Beispiel die ehemalige Staatskarosse von Konrad Adenauer, der englischen Königin, ein Papa-Mobil, Rennwagen aus den allerersten Jahren und viele andere mehr. Nach der Museumsbesichtigung ging die Fahrt auf dem gleichen Weg in die Schweiz zurück, wo man im Verlaufe des Abends, mit vielen Eindrücken mehr, wieder in Seon eintraf.