Schwimmclub Aarefisch, Aarau
Aarefische an der kurzen Leine

Urs Hochuli
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Obwohl die Hoffnung beim Schwimmclub Aarefisch, Aarau gross ist, bald wieder in einem richtigen Schwimmbecken trainieren zu können, macht sich bei Micha und Dario Boxler aus Unterentfelden wie bei allen anderen Schwimmerinnen und Schwimmern der Elite das Fehlen von bis zu acht wöchentlichen Trainingseinheiten im Wasser immer stärker bemerkbar. Dies vor allem auch nach den strengen drei Höhentrainingswochen Januar/Februar in den Pyrenäen, wo die Elitemannschaft des Aarefisch einen soliden Grundstein für das Wettkampfjahr 2020 legen wollte.

«Vor allem für uns Langstreckenschwimmer ist es wichtig, viel Zeit im Wasser zu verbringen. Dies wäre das Erfolgsrezept für hoffentlich noch diesen Sommer bevorstehende Open Water Wettkämpfe», meint Micha Boxler, der Open Water Schweizer-Vizemeister über 5000m und 10000m in der Kategorie Jugend B.

Er nutzt nun soviel wie möglich den heimischen Intex-Pool als Trainingsgerät, indem er mit einem elastischen Seil einen Gegenzug aufbaut. Das System bedurfte einiger Optimierung und Nachjustierung, erlaubt es aber bis zu gut einer Stunde am Stück gleichmässig Kraul zu schwimmen, was ungefähr fünf Kilometern entspricht. Schönes Wetter bringt jeweils zusätzliche Motivation.

Auch der zwei Jahre jüngere Bruder Dario aus der Gruppe Kids profitiert von dieser Trainingsmöglichkeit Er feilt an seiner Schwimmtechnik und bereitet sich auf dieser «Ultrakurzbahn» auf erste Wettkämpfe vor. Dies in der Hoffnung, diesen Sommer und Herbst an bisherige Leistungen anknüpfen zu können, wenn viele Wassertrainingsstunden fehlen werden.

Die beide Schwimmer aus Unterentfelden und mit ihnen alle Elite- und Nachwuchsschwimmer des Schwimmclubs Aarefisch, Aarau aus dem Leitungssportbereich hoffen in den nächsten Wochen wieder in den Hallen- und Freibädern der Region trainieren zu können.