Die Mehrheit argumentiere, dass die meisten Kinder mit zwei Fremdsprachen nicht überfordert seien, auch Kinder mit Migrationshintergrund nicht, schreibt die Kommission in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit einer Reduktion befürchtet die Kommission eine "unerwünschte Nivellierung nach unten".

Zudem würden unabhängig von der Initiative Bemühungen zur Aktualisierung des Französischunterrichts laufen: Nächstes Jahr gibt es ein neues Lehrmittel und der Vernehmlassungsvorschlag im Rahmen des Lehrplans 21 sieht eine Verstärkung des Anfangsunterrichts vor.

Bereits zweimal abgestimmt

In staatspolitischer Hinsicht habe das Zürcher Volk ausserdem bereits zweimal dem Konzept von zwei Fremdsprachen an der Primarschule zugestimmt und damit die von den Kantonen vereinbarte gesamtschweizerische Sprachenstrategie unterstützt, heisst es weiter.

Die Minderheit hingegen glaubt, dass das Ziel, am Ende der Volksschule zwei Fremdsprachen gut zu beherrschen, besser erreicht werden kann, wenn der Fremdsprachenunterricht effizienter als bisher erteilt würde.

Wie die Initianten befürworten sie die Konzentration auf eine Fremdsprache in der Primarschule und auf eine zweite Fremdsprache auf der Sekundarstufe. Darüber hinaus sei Sorge zu tragen, dass am Ende der Schulzeit gute Deutschkenntnisse vorhanden seien.