Dietikon

Der Dietiker wird zum Wackelkandidaten in der Kuppelshow Bachelorette

Romantiker unter sich: Fabio Ambrosio (l.) bespricht mit einem anderen Rosenanwärter seine Strategie, um Herzen zu erobern. Bild: zvg

Romantiker unter sich: Fabio Ambrosio (l.) bespricht mit einem anderen Rosenanwärter seine Strategie, um Herzen zu erobern. Bild: zvg

Fabio Ambrosio aus Dietikon kämpft und tanzt in Thailand weiter um das Herz der «Bachelorette» – nicht immer mit Erfolg.

«Die anderen haben keine Chance. Die können gleich heimgehen», sagt der Dietiker Fabio Ambrosio. Der 33-jährige Fugenspezialist kündigt seiner Konkurrenz beim Buhlen um Chanelle Wyrsch bereits zum Anfang der gestrigen Folge von «Bachelorette» auf «3+» entschieden den Kampf an. Natürlich hat die Bachelorette wieder Aktivitäten und Wettbewerbe für die Männer am Start. Im Wesentlichen geht es bei diesen Challenges immer darum, ein «Kribbeln» zu erzeugen, wie die Männer immer wieder selbst betonen. So schauen die Zuschauer den Männern beim gemeinsamen Fussballspiel mit Kindern zu. Wer dabei die Kleinen ungestüm über den Haufen rennt wie einst Boris Johnson, schneidet bei der Familientauglichkeit natürlich nicht so gut ab.

In einer anderen Aufgabe zerbrechen sich die Männer den Kopf darüber, was sie der Bachelorette Romantisches vorsingen oder vortanzen könnten. Da ist Tänzer Ambrosio in seinem Element. «Ich werde tanzen, damit sie meine Emotionen spüren kann», sagt er. Bevor er an der Reihe ist, singt Mike ein Lied in ein goldenes Mikrofon. Ambrosios Urteil ist klar: «Tschüss, geh nach Hause. Das find’ ich gut.» Selbstbewusst nimmt er kurz darauf die Bachelorette an der Hand und zeigt ihr einige Tanzschritte. Die umstehenden Männer prusten los. Das Lachen erstickt schnell die Chemie, die der Dietiker aufkommen lassen wollte. «Ich bin ein wenig enttäuscht, wie das gegangen ist», sagt Ambrosio.
Grund genug, sich bei der nächsten Aufgabe so richtig ins Zeug zu legen. Dabei geht es darum, einen Konkurrenten im Zweikampf ins Wasser zu werfen. «Ich bin ein Kämpfer, der immer gewinnen will. Ich denke jede Runde an Chanelle», sagt Ambrosio. Trotzdem unterliegt er Valentino. Er habe richtig gekämpft, doch das Glück sei schliesslich auf der Seite seines Rivalen gewesen, befindet er.

Die Erinnerung an die Aufgaben steht Ambrosio während der Nacht der Rosen ins Gesicht geschrieben. Es sei zynisch, je mehr Gefühle im Spiel seien, desto weniger Rosen seien da, fasst die Offstimme die Situation kurz vor der Entscheidung zusammen. «Ich spüre Schmetterlinge von irgendwo her, doch ich weiss noch nicht, ob ich diesen Viechern trauen kann», sagt die Bachelorette. Schliesslich erhält Ambrosio eine der sechs begehrten roten Rosen. Derweil müssen seine Rivalen Christian, Martin und Valentin die Koffer packen und die Kuppelshow verlassen. (lyl)

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