Fussball
WM-Quali 2018: Die Schweiz trifft in Gruppe B auf Cristiano Ronaldo

Am Samstagabend wurden im Konstantin-Palast bei St.Petersburg die europäischen Gruppen zur Qualifikation für die WM 2018 in Russland ausgelost. Die Schweiz spielt in Gruppe B gegen Portugal, Ungarn, Färöer, Lettland und Andorra.

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Ein machbares Los für die Truppe von Nati-Trainer Vladimir Petkovic Oliver Bierhoff zog die Schweiz als Losfee in die Gruppe B mit Portugal, Ungarn, Färöer, Lettland und Andorra
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Ein machbares Los für die Truppe von Nati-Trainer Vladimir Petkovic: Oliver Bierhoff zog die Schweiz als Losfee in die Gruppe B mit Portugal, Ungarn, Färöer, Lettland und Andorra.
Auslosung der Qualifikationsspiele für die Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018
Die Schweiz wurde in Gruppe B mit Portugal, Ungarn, Färöer, Lettland und Andorra gezogen.
Samuel Eto'o zeigt das Kärtchen seines Landes Kamerun
Die Auslosung der Afrikanischen Qualifikationsgruppen
Die WM-Quali-Auslosung findet in St. Petersburg statt.
Der WM-Pokal ist auch schon in Russland angekommen.
Der russische Präsident Wladimir Putin (l.) und Fifa-Präsident Sepp Blatter (r.) anlässlich der Auslosung der Qualifikationsrunde für die WM-Endrunde 2018 in Russland
Die beiden verstehen sich bestens.
Auch Uefa-Präsident Michel Platini ist in St. Petersburg vor Ort – wirkt aber etwas gelangweilt.
Das russische Model Natalia Vodianova (l.) zieht die Teams unter der Aufsicht von Fifa-Generalsekretär Jerome Valcke (r.)
Der deutsche Teammanager Oliver Bierhoff und der kamerunische Stürmerstar Samuel Eto'o halten ein Schwätzchen bei der WM-Qualifikation-Auslosung.

Ein machbares Los für die Truppe von Nati-Trainer Vladimir Petkovic Oliver Bierhoff zog die Schweiz als Losfee in die Gruppe B mit Portugal, Ungarn, Färöer, Lettland und Andorra

Keystone

Ausgelost wurde in der Heimatstadt von Kreml-Chef Wladimir Putin neun europäische Gruppen; sieben mit sechs Teams, zwei mit fünf Teams. Für die WM qualifizieren werden sich die Gruppensieger und jene vier Zweitplatzierten, welche sich in den Barrage-Duellen durchsetzen.

Europa-Qualifikation

Die Schweiz spielt in Gruppe B gegen Portugal, Ungarn, Färöer, Lettland und Andorra. Eine machbare Aufgabe für das Team von Vladimir Petkovic. Das sind alle europäischen Gruppen:

Titelverteidiger Deutschland steht ebenfalls vor lösbaren Aufgaben. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw trifft auf Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino. Die genaue Ansetzung der Partien zwischen September 2016 und Oktober 2017 sollen am Sonntagnachmittag bekanntgegeben werden.

Die europäischen Gruppen

Gruppe A: Holland, Frankreich, Schweden, Bulgarien, Weissrussland, Luxemburg.

Gruppe B: Portugal, SCHWEIZ, Ungarn, Färöer, Lettland, Andorra.

Gruppe C: Deutschland, Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan, San Marino.

Gruppe D: Wales, Österreich, Serbien, Irland, Moldawien, Georgien.

Gruppe E: Rumänien, Dänemark, Polen, Montenegro, Armenien, Kasachstan.

Gruppe F: England, Slowakei, Schottland, Slowenien, Litauen, Malta.

Gruppe G: Spanien, Italien, Albanien, Israel, Mazedonien, Liechtenstein.

Gruppe H: Belgien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Estland, Zypern.

Gruppe I: Kroatien, Island, Ukraine, Türkei, Finnland.

Und so waren die europäischen Nationalteams auf die Auslosungstöpfe verteilt.

Die Schweiz befand sich aufgrund ihrer Position in der Weltrangliste (18) in Topf 2 – wie die früheren Weltmeister Italien und Frankreich. Überraschend in Topf 1 geschafft hatten es Rumänien und Wales, die dank ihren Efforts in der laufenden EM-Qualifikation im FIFA-Ranking die Plätze 8 und 10 belegen.

Die europäischen Auslosungs-Töpfe

Topf 1: Deutschland (2), Belgien (3), Holland (5), Portugal (7), Rumänien (8), England (9), Wales (10), Spanien (12), Kroatien (14).

Topf 2: Slowakei (15), Österreich (15), Italien (17), Schweiz (18), Tschechien (20), Frankreich (22), Island (23), Dänemark (24), Bosnien-Herzegowina (26).

Topf 3: Ukraine (27), Schottland (29), Polen (30), Ungarn (31), Schweden (33), Albanien (36), Nordirland (37), Serbien (43), Griechenland (44).

Topf 4: Türkei (48), Slowenien (49), Israel (51), Irland (52), Norwegen (67), Bulgarien (68), Färöer (74), Montenegro (81), Estland (82).

Topf 5: Zypern (85), Lettland (87), Armenien (89), Finnland (90), Weissrussland (100), Mazedonien (105), Aserbaidschan (108), Litauen (110), Moldawien (124).

Topf 6: Kasachstan (142), Luxemburg (146), Liechtenstein (147), Georgien (153), Malta (158), San Marino (192), Andorra (202).

Afrika-Qualifikation

Samuel Eto'o, ehemaliger Nationalspieler von Kamerun assistierten FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke bei der Ziehung. Afrika hat an der WM 2018 in Russland 5 Startplätze zu Gute, 53 Nationen nehmen an der Qualifikation teil.

In einer ersten Runde kommt es zu 13 Begegnungen, in jeweils Hin- und Rückspiel wird ein Sieger erkoren.

Diese 13 Sieger treffen in einer zweiten Runde auf die gesetzten Mannschaften. Die schwächeren gesetzten Teams treffen aufeinander.

CONCACAF-Qualifikation

Das sind alle Nationen aus Nord- und Zentralamerika, dazu kommt die Karibik. Von total 35 Staaten sind 17 schon in den ersten zwei Runden bereits ausgeschieden. In der dritten Runde werden in diesen Begegnungen sechs Sieger erkoren:

Diese Teams komplettieren mit den gesetzten Mannschaften (basierend auf der Weltrangliste) folgende drei Gruppen à je vier Mannschaften.

Die zwei besten Teams jeder Gruppe spielen dann zu sechst in einer Gruppenphase drei Mannschaften aus, die direkt für die WM qualifiziert sind. Der Gruppenvierte kommt in die interkontinentalen Playoffs und hat dort noch Chancen, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren.

Südamerika-Qualifikation

Alle zehn Teams bestreiten die erste Runde und spielen in einer Gruppe gegeneinander. Die vier bestklassierten Teams qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft. Das fünftplatzierte Team qualifiziert sich für die interkontinentalen Entscheidungsspiele gegen einen Vertreter aus Ozeanien. Die Teams sind: Kolumbien, Chile, Paraguay, Argentinien, Brasilien, Ecuador, Venezuela, Bolivien, Peru und Uruguay.

Ozeanien-Qualifikation

Hier wird es kompliziert: Ozeanien hat offiziell einen halben Startplatz. Um diesen kämpfen Amerikanisch-Samoa, Cook-Inseln, Fidschi, Neukaledonien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Salomon-Inseln, Samoa, Tahiti, Tonga und Vanuatu in zwei Gruppen. Die besten zwei Teams jeder Gruppe kommen weiter. In einer weiteren 4er-Gruppe wird dann eine Mannschaft erkoren, welche an den interkontinentalen Playoffs teilnehmen wird. (edi)