Die Brustspezialistin Mamié verbesserte die nationale Bestmarke über die zwei Bahnlängen zum bereits vierten Mal in diesem Jahr. Von ursprünglich 1:09,06 senkte sie den Rekord insgesamt um fast 1,8 Sekunden auf die nun gültigen 1:07,30. In Südkorea war die 20-jährige Zürcherin dabei um zwölf Hundertstel schneller als am 21. Juni in Rom. Im gleichen Rennen unterbot Mamié mit ihrer Durchgangszeit auch ihren Landesrekord über 50 m um fünf Hundertstel auf 31,44.

Die WM-Debütantin Mamié, die allerdings schon an zwei Europameisterschaften und auch einmal an Kurzbahn-Weltmeisterschaften teilnahm, darf in Südkorea bei einer nochmaligen Steigerung gar auf die Finalteilnahme hoffen. Zum dafür benötigten Platz 8 fehlten ihr im Vorlauf nur fünf Hundertstel.

Die Schnellste in den Vorläufen über 100 m Brust war die amerikanische Titelverteidigerin und Weltrekordhalterin Lilly King in 1:06,31.

Restliche Schweizer ausgeschieden

Die weiteren Schweizer, die am Montag in Gwangju im Einsatz standen, schieden in den Vorläufen aus. Roman Mityukov klassierte sich über 100 m Rücken im 28. Rang. Der 18-jährige Genfer blieb in 54,87 nur um 15 Hundertstel über seinem im März aufgestellten Landesrekord. Nils Liess belegte über 200 m Crawl in 1:48,29 den 25. Platz, Nina Kost wurde über 100 m Rücken in schwachen 1:02,86 nur 37.