Der Schweizer Meister YB geht Ajax Amsterdam aus dem Weg. Der letztjährige Champions-League-Halbfinalist wäre ebenso ein möglicher Gegner der Berner gewesen wie Celtic Glasgow oder Dinamo Zagreb, gegen das sich YB im Vorjahr auf dem Weg zur ersten Teilnahme in der Königsklasse durchgesetzt hatte.

Roter Stern Belgrad hat eine ruhmreiche Vergangenheit und gewann 1991 mit Spielern wie Robert Prosinecki, Sinisa Mihajlovic oder Darko Pancev den Meistercup, in der vergangenen Saison sorgten die Serben mit dem 2:0-Heimsieg in der Gruppenphase gegen den späteren Sieger Liverpool für Aufsehen. Bekanntester Spieler und Captain von Roter Stern ist der Deutsche Marko Marin.

Der FC Kopenhagen ist regelmässiger Teilnehmer in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs, zuletzt qualifizierten sich die Dänen in der Saison 2016/17 für die Königsklasse. Trainiert werden sie von Stale Solbakken, der sein Glück einst auch beim 1. FC Köln und den Wolverhampton Wanderers probierte, bei beiden Klubs aber nach nur wenigen Monaten wieder entlassen wurde.

Basel geht Porto aus dem Weg

Sollte sich der FC Basel in der 3. Runde der Qualifikation gegen die Österreicher von LASK Linz durchsetzen, würde er auf den Sieger des Duells zwischen dem belgischen Vertreter FC Brügge und Dynamo Kiew treffen. Weitere mögliche Gegner der Bebbi, die wie die Young Boys die Qualifikation für die Europa-League-Gruppenphase auf sicher haben, wären Krasnodar aus Russland oder der FC Porto gewesen.

Die Playoff-Partien finden am 20./21. August und am 27./28. August statt. YB spielt zuerst zuhause im Stade de Suisse. Auch der FC Basel würde bei einer Qualifikation für die Playoffs das Hinspiel zuhause im St.-Jakob-Park bestreiten. Die Spiele der 3. Runde der Qualifikation gegen LASK Linz gehen am Mittwoch und am Dienstag nächster Woche über die Bühne.

Gegner auf Augenhöhe für Thun und Luzern

Wie die Young Boys könnte auch für den FC Thun Ende August eine Reise nach Dänemark anstehen. Sollten sich die Thuner in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation gegen Spartak Moskau durchsetzen, würden sie gegen den Sieger des Duells zwischen Bröndby Kopenhagen und Braga um den Einzug in die Gruppenphase spielen.

Für den FC Luzern würde im Fall eines Weiterkommens gegen Espanyol Barcelona eine Reise in den Osten warten. Gegner der Innerschweizer in den Playoffs wäre entweder CSKA Sofia oder Sorja Lugansk aus der Ukraine. Der Sieger des Duells zwischen dem FC Vaduz und Eintracht Frankfurt trifft auf Lokomotiv Plovdiv aus Bulgarien oder Racing Strasbourg.

Die Playoff-Hinspiele der Europa League finden am 22. August statt, die Rückspiele eine Woche später. Direkt für die Gruppenphase qualifiziert ist der FC Lugano als Dritter der vergangenen Super-League-Saison.