Gleichwohl reichte diese Klassierung zu einem Prestigeerfolg. Die Schweiz gewann die Qualifikation der Europa Division 1 für den Nationenpreis-Final von Anfang Oktober in Barcelona.

Die Schweiz verwies unter zehn Nationen das punktgleiche Italien in den 2. Rang, weil die Equipe von Andy Kistler in La Baule einen Tagessieg gefeiert hatte. Die Italiener hingegen waren nie die Besten gewesen. Finanziell abgerechnet wird allerdings erst in Barcelona. Für diesen hochdotierten Final-Event qualifizierten sich die Top 7. Die stark eingestuften Teams aus Deutschland und den Niederlanden nahmen diese Hürde überraschenderweise nicht.

Jede Nation konnte an vier zuvor ausgewählten Destinationen punkten. Für die Schweizer Equipe kamen La Baule (Sieg), St. Gallen (3.), Falsterbo (2.) und Dublin (4.) in die Wertung.

Steve Guerdat lieferte in Irland die beste Leistung des Quartetts ab. Der Weltnummer 1 sattelte Venard de Cerisy und kam mit einer Blankorunde sowie vier Punkten aus dem zweiten Umgang in die Wertung. Barbara Schnieper mit Cicero (9+4 Strafpunkte), Bryan Balsiger auf Clouzot de Lassus (12+4) sowie Beat Mändli mit Dsarie (0+16) waren weniger erfolgreich unterwegs.

Besonders wichtig war der Erfolg für die Briten. Sie konnten so in letzter Minute den Abstieg aus der Division 1 verhindern und lösten sogar noch das Ticket für Barcelona.