Die Waadtländer setzten sich vor heimischem Publikum nach zweimaligem Rückstand 4:2 durch.

Die sechste Niederlage in Serie für die Seeländer hatte für Trainer Heinz Ehlers folgen -- er wurde nach Spielschluss freigestellt. Der Nachfolger des Dänen wird heute um 10.30 Uhr an einer Pressekonferenz, die unabhängig des Ausgangs der Partie angesetzt war, bekannt gegeben. Als Kandidaten werden Dany Gélinas und Larry Huras gehandelt. Die Verpflichtung von Gélinas wäre insofern brisant, als ihn Lausanne im Januar entlassen hat.

Das Game-Winning-Goal zum 3:2 erzielte Jérémy Gailland in der 58. Minute, nachdem er eine Minute zuvor bei einer 5:3 Überzahlsituation das leere Tor nicht getroffen hatte. 24 Sekunden vor dem Ende machte Julien Staudenmann mit seinem zweiten Treffer alles klar -- er reüssierte ins verlassene Gehäuse.

Zuvor hatten die Lausanner die Begegnung zweimal ausgleichen können. Das 1:1 schoss Staudenmann nur 23 Sekunden nach dem 0:1, für das 2:2 zeichnete Adrian Trunz in der 35. Minute verantwortlich. Die Gastgeber verdienten sich den Sieg vor 8922 Zuschauern in einer temporeichen Partie dank einer Leistungssteigerung nach der ersten Pause. Wie überlegen die Waadtländer nach dem Startdrittel waren, verdeutlicht das Schussverhältnis von 31:16 (insgesamt 41:28).

Für Biel traf zweimal Rico Fata (12./28.). Beim im Powerplay erzielten 2:1 schoss der Kanadier von hinter dem Tor an den Schlittschuh von Lausannes Goalie Michael Tobler, und von dort ging der Puck rein. Die zu Beginn des Spiels besseren Gäste verloren bereits zum 17. Mal in dieser Saison nach einer Führung.

Lausanne - Biel 4:2 (1:1, 1:1, 2:0).

Malley. -- 8922Zuschauer. -- SR Kurmann/Prugger, Bürgi/Marti. -- Tore: 12. (11:12) Fata (Banham) 0:1. 12. (11:35) Staudenmann (Lüssy) 1:1. 28. Fata (Neff/Ausschluss Zalapski) 1:2. 35. Trunz (Lardi, Tremblay/Ausschluss Steinegger, Strafe gegen Biel angezeigt) 2:2. 58. Gailland (Lardi) 3:2. 60. (59:36) Staudenmann (Stefan Schnyder) 4:2 (ins leere Tor). -- Strafen: 10mal 2 plus 10 Minuten (Tremblay) gegen Lausanne, 11mal 2 Minuten gegen Biel. -- PostFinance-Topskorer: Miéville; Nüssli.

Lausanne: Tobler; Trunz, Lardi; Zalapski, Schäublin; Leeger, Grieder; Chavaillaz; Villa; Tremblay, Ruefenacht, Charpentier; Sigrist, Miéville, Gailland; Lüssy, Staudenmann, Baumann; Frunz, Jérôme Bonnet, Stefan Schnyder.

Biel: Caminada; Gossweiler, Kparghai; Steinegger, Reber; Fröhlicher, Meyer; Boss; Banham, Fata, Nüssli; Truttmann, Tschantré, Tschannen; Lötscher, Peter, Flurin Randegger; Küng, Zigerli, Neff.

Bemerkungen: Lausanne ohne Bekar und Suri (beide verletzt) und Zeller (überzählig). Biel ohne Beccarelli, Schneeberger, Brägger, Ehrensperger, Wetzel, Deny Bärtschi (alle verletzt), Dostoinov, Stalder, Hill, Bicek, Himelfarb und Desmarais (alle überzählig). -- 45. Lattenschuss Tremblay. -- Timeout Lausanne (55.). -- Biel von 59:05 bis 59:36 ohne Torhüter.