Die Bernerin war am Samstagabend in der Sprintstaffel eingebrochen. Nach einem Belastungstest am Sonntagmittag, der nicht zufriedenstellend verlief, sah sie sich zur Absage gezwungen, auch mit Blick auf das restliche WM-Programm. Die geringe Erholungszeit und Rückenprobleme liessen einen Start nicht zu.

Wyder hatte im Vorjahr an den Weltmeisterschaften in Norditalien mit drei Goldmedaillen (Sprintstaffel, Sprint, Staffel) überzeugt. Nun bieten sich ihr noch mit der Frauenstaffel und auf der Langdistanz die Chance, zumindest eine Medaille zu gewinnen.

Nebst Wyder scheint auch Tove Alexandersson gesundheitlich angeschlagen zu sein. Die Schwedin, seit dem Rücktritt von Simone Niggli die Nummer 1 im Frauen-OL, verzichtete kurzfristig auf einen Start im Sprint. Bei Alexandersson ist eine alte Fussverletzung wieder aufgebrochen.