Wie beim 17:21, 21:18, 15:4 im Achtelfinal gegen die Russinnen Jewgenia Ukolowa/Maria Prokopjewa bogen Goricanec/Hüberli auch gegen Kolocova/Slukoka einen Satzrückstand um und siegten 18:21, 21:16, 15:10. Die Tschechinnen hatten Ende Mai in Prag ihr erstes Turnier auf der World Tour gewonnen. In Cagliari schalteten sie in der Runde zuvor die Schweizerinnen Joana Heidrich/Nadine Zumkehr aus.

Die Halbfinal-Qualifikation von Goricanec/Hüberli kommt einer grosse Überraschung gleich, reisten sie doch als nominelle Schweizer Nummer 3 an die EM nach Italien. Nun können sie für den ersten Schweizer EM-Podestplatz seit dem Gewinn der Bronzemedaille von Simone Kuhn/Zumkehr im Jahr 2009 in Sotschi sorgen. Die Gegnerinnen im Halbfinal sind die topgesetzten Deutschen Laura Ludwig/Kira Walkenhorst.

Wie für Heidrich/Zumkehr bedeuteten auch für Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré die Achtelfinals Endstation. Das Duo unterlag den Deutschen Victoria Bieneck/Julia Grossner, die sich am vergangenen Wochenende in Anapa (Russ) ihren ersten Sieg auf der World Tour gesichert hatten.

Bei den Männern qualifizierten sich Philip Gabathuler und Mirco Gerson, die am letzten Wochenende ihren ersten Podestplatz auf der World Tour erreicht hatten, für die Achtelfinals. Nach grossem Kampf bezwangen sie die Norweger Iver Andreas Horrem/Geir Eithun 18:21, 21:15, 15:12. In der Runde der besten 16 waren dann aber die Polen Grzegorz Fijalek/Mariusz Prudel beim 10:21, 14:21 zu stark.

Sébastien Chevallier und Alexei Strasser waren bereits in den Sechzehntelfinals mit 17:21, 17:21 am deutschen Tandem Sebastian Fuchs/Lars Flüggen gescheitert.