Freestyle.ch
Das Treffen der Waghalsigen: Das Freestyle.ch ist mehr als ein Mega-Event

Der grösste Freestyle-Sportevent Europas feiert sein 20-Jahre-Jubiläum. Alles begann 1998 in familiären Rahmen. Trotzdem: Auch heute herrscht ein noch ein gewisser Spirit aus den Anfangszeit.

Michael Meier
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Ein Blick in die Vergangenheit: Freestyle.ch im Jahr 1996.
57 Bilder
Impressionen 20 Jahre Freesytle.ch
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Freestyle.ch im Jahr 1996.
Toni Hawk (r.) am Freestyle.ch im Jahr 1998.
Gian Simmen verteilt Autogramme: Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1998.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Freestyle.ch im Jahr 1999.
Tony Hawk: Freestyle.ch im Jahr 2000.
Mat Hoffman: Freestyle.ch im Jahr 2000.
Freestyle.ch im Jahr 2000.
Gian Simmen: Freestyle.ch im Jahr 2000.
Gian Simmen: Freestyle.ch im Jahr 2000.
Marc-André Tarte: Freestyle.ch im Jahr 2002.
Freestyle.ch im Jahr 2002.
Freestyle.ch im Jahr 2002.
Freestyle.ch im Jahr 2002.
Freestyle.ch im Jahr 2003.
Marc-André Tarte: Freestyle.ch im Jahr 2005.
Freestyle.ch im Jahr 2005.
Freestyle.ch im Jahr 2005.
Sandro Dias: Freestyle.ch im Jahr 2006.
Die Sieger: Freestyle.ch im Jahr 2008.
Matt Rebeaud: Freestyle.ch im Jahr 2008.
Sandro Dias: Freestyle.ch im Jahr 2008.
Chris Bachmann: Freestyle.ch im Jahr 2008.
Freestyle.ch im Jahr 2008.
Freestyle.ch im Jahr 2008.
Freestyle.ch im Jahr 2008.
Freestyle.ch im Jahr 2009.
Freestyle.ch im Jahr 2009.
Peetu Piroinen: Freestyle.ch im Jahr 2010.
Danny Torres: Freestyle.ch im Jahr 2010.

Ein Blick in die Vergangenheit: Freestyle.ch im Jahr 1996.

Zur Verfügung gestellt

Freestyle.ch, das sind Show, Spektakel und waghalsige Athleten auf der Suche nach dem Adrenalinkick. Es ist auch der erste grosse Schneesportanlass in der Schweiz. Und dies im September, in Zürich.

Auf der Landiwiese stürzen sich Snowboarder und Freeskier die 32 Meter hohe, 100 Meter lange und 150 Tonnen schwere Big-Air-Schanze hinab, quer darüber fliegen FMX-Fahrer auf ihren Motorrädern durch die Luft, und gleich daneben zeigen Mountainbiker Rückwärtssaltos. Es sind internationale Topstars, die sich hier messen.

«Ein kleines Rämpli mit Schnee drauf». So sah Big Air zu Anfangszeiten aus.

«Ein kleines Rämpli mit Schnee drauf». So sah Big Air zu Anfangszeiten aus.

Zur Verfügung gestellt

Das war natürlich nicht immer so. 1995 fand Freestyle.ch zum ersten Mal statt. Damals noch unter dem Namen «Nescafé Züri Inline 95 vor einigen wenigen Freaks», wie sich Gian Simmen erinnert.

Der Halfpipe-Olympiasieger von 1998 hat kein Jahr verpasst. Zuerst als Zuschauer und dann ab 1999 als Fahrer, als zum ersten Mal auch Snowboarder ihr Können zeigen durften. Noch über ein «kleines Rämpli mit Schnee drauf», wie Simmen treffend beschreibt.

«Es war sehr familiär damals. Man kannte praktisch jeden. Heute ist es viel breiter verzettelt. Freestyle.ch wurde zu einem riesigen Happening, einem Festival», beschreibt er die Entwicklung des grössten europäischen Freestyle-Events.

Freestyle.ch verpasste es nicht, neue Trendsportarten aufzunehmen – wie Freeski im Jahr 2001 oder FMX ein Jahr später. Mittlerweile wurde es zum generationenübergreifenden Anlass.

Väter, die als Jugendliche am Nescafé Züri Inline waren, kommen mit ihren Kindern. Und junge Fans, die ihre Idole bewunderten, sind zu Athleten gereift.

Einer davon ist der Freeskier Elias Ambühl: «Ich bin mit diesem Anlass aufgewachsen. Es war eindrücklich, den Fahrern zuzuschauen. Ich dachte, die sind doch nicht ganz normal und dass es ein riesen Traum wäre, auch mal diesen Sprung zu fahren», erzählt der Bündner. Heute begeistert er selbst die Massen.

Es gab aber auch Rückschläge in der Erfolgsgeschichte: Vor zehn Jahren stürzte mitten in der Nacht die Big-Air-Schanze wegen eines Materialfehlers ein. Der Event musste abgebrochen werden. Verletzt wurde niemand.

Im Jahr darauf wurde erstmals Eintritt verlangt. Doch dies tat dem Zuschaueraufkommen keinen Abbruch.

Im Gegenteil: Immer mehr Fans strömen zur Landiwiese. Über 33 000 Fans werden auch dieses Wochenende erwartet. Die Geschichte geht weiter.