Tsonga schaffte es nicht, an seine guten Leistungen von vergangener Woche in Toronto anknüpfen, als er mit Novak Djokovic (Achtelfinal/Weltnummer 1) und Roger Federer (Final/ATP 3) zwei Top-10-Spieler bezwang und seinen elften Turniertitel in seiner Karriere feiern konnte.

Der Franzose konnte gegen Juschni seine physische und psychische Müdigkeit nicht verstecken. Nur 52 Prozent erste Aufschläge fanden den Weg ins Feld, darunter nur drei Asse. Damit lag er deutlich unter seinen Leistungen von Toronto. Der erste Durchgang war bereits nach 25 Minuten zu Ende. Im zweiten Satz agierte Tsonga zwar etwas aggressiver, musste seinen Aufschlag aber erneut zweimal abgeben und unterlag dem Russen schlussendlich diskussionslos in 70 Minuten 1:6, 4:6.