World Tour Finals

Ferrer fegt Weltnummer 1 Djokovic in zwei Sätzen vom Platz

Djokovics schnelles Ende gegen Ferrer

Djokovics schnelles Ende gegen Ferrer

Novak Djokovic verliert sein zweites Gruppenspiel bei den World Tour Finals in London gegen David Ferrer 3:6, 1:6. Ferrer steht damit als Halbfinalist fest. Djokovic braucht nun im letzten Spiel die Schützenhilfe seines Bezwingers.

Djokovic ist am Freitag zum Abschluss der Gruppenphase ausgerechnet auf die Schützenhilfe von Ferrer angewiesen. Der Spanier muss Tomas Berdych einen Satz abnehmen, damit Djokovic die Halbfinals mit einem glatten Erfolg gegen seinen serbischen Landsmann Janko Tipsarevic noch erreichen kann.

Djokovic, der am Montag nach abgewehrtem Matchball gegen Berdych seinen 70. Saisonsieg gefeiert hatte, schaffte es viel zu selten, den laufstarken Ferrer auszuspielen. Dem vierfachen Grand-Slam-Sieger war anzusehen, dass er nach seiner Schulterverletzung noch nicht wieder topfit ist und vor allem, dass die lange Saison seine Spuren hinterlassen hat. Er produzierte 33 Fehler und schlug nur 10 Gewinnschläge.

Ferrer hatte so leichtes Spiel

Der 29-Jährige wehrte Mitte des ersten Satzes den einzigen Breakball gegen sich ab und zog wenig später auf 5:3 davon. Der zweite Umgang war dann eine sehr einseitige Angelegenheit; Djokovic gewann nur gerade 17 Punkte. Nach 75 Minuten musste er sich zum erst fünften Mal in dieser Saison geschlagen geben.

Im anderen Spiel der Gruppe A setzte sich Tomas Berdych gegen Ersatzmann Janko Tipsarevic mit 2:6, 6:3, 7:6 (8:6) durch. Diesmal lief die Schlussphase des Matches für Berdych. Vor zwei Tagen hatte der Weltranglisten-Siebte Nerven gezeigt und gegen Djokovic nach vergebenem Matchball unglücklich verloren. Gegen Tipsarevic stand er im Tiebreak bei 5:6 vor dem Out, bevor er die letzten drei Punkte der Partie für sich entscheiden konnte.

Tipsarevic half dabei kräftig mit. Der 27-Jährige aus Belgrad setzte beim Matchball einen eher einfachen Volley neben das Feld, leistete sich etwas später einen Doppelfehler und rutschte beim letzten Punkt der Partie aus. Ansonsten machte er aber eine gute Figur. Keine Selbstverständlichkeit: Er erfuhr erst am Dienstag, dass er für den verletzten Andy Murray zum Zug kommen würde.

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